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Bei Troienbritzen brennen rund 30 Hektar Wald ab

Potsdam-Mittelmark – Bei Traienbritzen brennen rund 30 Hektar Wald

Bild: rbb

Wegen eines Waldbrandes raucht es an mehreren Orten in Potsdam-Mittelmark stark. Das betroffene Gebiet ist offenbar mit Munition kontaminiert. Vor einigen Jahren gab es an gleicher Stelle einen verheerenden Brand.

Bei Fronsdorf bei Troienbritzen (Potsdam-Mittelmark) ist ein Waldbrand ausgebrochen. Rund 30 Hektar Wald brennen am Abend, sagte Kreissprecherin Andrea Metzler auf Anfrage von rbb | 24. Das entspricht einer Fläche von etwa 42 Fußballfeldern. Hubschrauberfotos zeigen das, sagte sie. Einheiten der Feuerwehr, der Bundeswehr und des THW sind vor Ort.

Demnach sind derzeit keine Städte in Gefahr. Metzler bezeichnete die Situation vor Ort als dynamisch, der Wind drehe derzeit auf der Stelle. Seit dem Nachmittag mahnt der Zivilschutz die Anwohner in der Gegend um Treuenbrietzen, Linthe und Niemegk, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

An der gleichen Stelle wie das große Feuer von 2018

Bis nach Brandenburg sei eine riesige Rauchwolke zu sehen, sagte Forstbrandmeister Raimund Engel der Deutschen Presse-Agentur. Der Einsatz von Feuerwehrleuten kann schwierig sein, da es sich auch um einen Bereich im Bereich mutmaßlicher Munition handelt. Wie die Landesleitstelle auf Anfrage des rbb | 24, aus dem betroffenen Bereich sind knallende Geräusche zu hören. Derzeit können Einsatzkräfte nur von außen löschen.

Die Rettungsdienste scheinen sich jedoch auf einen längerfristigen Einsatz vorzubereiten. Wie der RBB erfuhr, wurde der Katastrophenhilfezug aktiviert, um den Feuerwehrleuten vor Ort zu helfen.

Wie auf Anfrage der Leitstelle berichtet, brennt ein Waldstück, wo es bereits im Spätsommer 2018 zu einem verheerenden Waldbrand kam. Damals wurden 400 Hektar Wald südwestlich von Berlin vernichtet. Aufgrund des Großbrandes mussten mehr als 500 Menschen die Dörfer Fronsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen verlassen.

Die Leitstelle bittet die Anwohner, die Hinweise zu den Gefahren einzuhalten

Die Feuerwehr ist vor Ort, die Leitstelle ruft die Notrufnummern der Feuerwehr und der Polizei an, um für Notrufe frei zu sein. Anwohner werden gebeten, die Meldungen von Polizei und Feuerwehr zu beachten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben, Lüftungs- und Klimaanlagen sind abzuschalten.

„Rettungskräften den ungehinderten Zugang zum Einsatzgebiet zu ermöglichen“, hieß es in der Erklärung. Und weiter: „Nachbarn informieren und ggf. helfen!“

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 17.06.2022, 19:30 Uhr