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Der Reparaturbonus wird stark genutzt

Geschäft

Der Trend, elektronische Geräte zu reparieren statt neu zu kaufen, wird durch steigende Preise noch verstärkt. Ein weiterer Anreiz für viele ist die Reparaturprämie. Beim Elektrohändler Rankweil sind die Reparaturen seit April um 50 Prozent gestiegen.

17.06.2022 12:26 Uhr

Heute online, 26.12

Ende April führte die Bundesregierung eine Reparaturprämie ein. Pro Reparaturgutschein stehen 200 Euro zur Verfügung. Mindestens die Hälfte der Kosten sind vom Gutscheinnutzer zu tragen. Beispiel: Die Reparatur eines Staubsaugers kostet 100 Euro, danach müssen Sie nur noch 50 Euro für die Reparatur bezahlen.

Bei Reparaturkosten von 400 € erhalten Sie maximal 200 € Zuschuss und müssen dann die Differenz von 200 € nachzahlen. Nach der Reparatur können Kunden sofort einen neuen Gutschein für ein weiteres Gerät beantragen und innerhalb von drei Wochen digital oder ausgedruckt einlösen . Gefördert wird die Reparatur nahezu aller in Privathaushalten gebräuchlichen Elektro- und Elektronikgeräte. Die teilnehmenden Betriebe sind als Betriebe mit Reparaturbonus gekennzeichnet.

Auch wurde fast alles repariert

Beim Elektromarkt Tschanett in Rankweil werden viele Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Staubsauger oder Mixer zur Reparatur abgegeben. Die Arbeit sei schwer zu bewältigen, sagt Geschäftsführer Klaus Chanet im Gespräch mit dem ORF Vorarlberg. Fast alles, was nicht älter als 30 Jahre ist und für das es Ersatzteile gibt, kann repariert werden.

Die Reparaturprämie komme gut an, sagt Tschantett. Allerdings wünscht er sich einen unkomplizierteren Ablauf.