Ursprünglich sollte es nur ein Wochenendprojekt werden: Zwei ehemalige Gymnasiastinnen, Katarina Strobl und Melanie Lushi, wollten vor zehn Tagen bei zwei Schulhofkonzerten ein paar Popsongs performen, als eine Art Selbsthilfegruppe für Austrofred und Ernst Molden.
Und dann stahlen sie als Duo „CaMel“ (für Katarina und Melanie) den Stars fast die Show, gewannen die Herzen des Publikums und Anfragen für Auftritte. Die beiden 20-Jährigen hatten am vergangenen Samstag ihr erstes Solokonzert im Garten der Bar Tarot. Auch die Teilnahme am Stadtteilfest am 25. Juni um 18.30 Uhr ist bereits vereinbart.
Die beiden begeistern ihre Zuhörer mit raffinierten Popsongs wie Amy Winehouses „Back to Black“, Rihannas „Stay“ oder Fleetwood Macs „Dreams“. Katharina Strobl, die Tochter des Konzerthof-Organisators und Gymnasiallehrers Michael Strobl, übernimmt die instrumentale Begleitung von Sängerin Melanie Lushi, die schwierige Lieder akkurat und mit viel Einfühlungsvermögen intoniert.
Und obendrein überrascht das Duo mit recht eigenständigen Interpretationen der Hits. Die beiden haben sehr unterschiedliche musikalische Vorlieben: Strobl, der an der Musikschule in Neusiedl Klavier studierte, beschäftigt sich besonders mit Rock und Heavy Metal. Lushi, die noch ein Jahr Gesangsunterricht an der Brook Music School hat, bevorzugt Balladen. Vielleicht ist es dieser Kontrast, der die beiden so fesselnd macht. Spannend wird es beim Regionalfest: Die beiden präsentieren ihren ersten Song.
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