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Poker in Paris – Pochettino, Galtie oder Saviour Zidane: Welches Spiel spielt PSG?

“Korrigieren Sie den Abschied! Er verlässt Paris in Ehren.” “Nach 18 Monaten: PSG trennt sich von Pochettino.” “Geh raus!” Nur drei der unzähligen Schlagzeilen in den internationalen Medien der letzten Wochen.

So kreativ oder rein informativ die Titel auch waren, eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind nicht zertifiziert. Von Paris Saint-Germain gibt es noch keine Bestätigung, dass sie tatsächlich ohne Trainer Mauricio Pochettino in die Saison 2022/23 starten werden.

Laut der Zeitung “L’Equipe” sind es nur noch wenige Tage bis zur Veröffentlichung des Berichts. Aber Sie lesen es seit Wochen.

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Es mag angesichts der Finanzkraft von PSG unmöglich erscheinen, aber wahrscheinlich steht das Geld auf dem Spiel. Genauer gesagt rund 20 Millionen Euro Entschädigung, die Pochettino zustehen. Ein paar Millionen mehr würden für den Trainerstab des Argentiniers herauskommen.

Pochetino will nicht weitermachen, geht aber keine Kompromisse ein

Immer noch nur Peanuts für PSG. Killian Mbape soll 300 Millionen Euro Prämie erhalten haben, um seinen Vertrag bis 2025 zu verlängern.

PSG geht es in diesem Fall mehr um das Prinzip. Abgesehen vom Meistertitel (der ohnehin geplant war) gab Pochettino nichts her, warum sollte er dafür trotzdem im großen Stil gewinnen?

Angeblich wollen die PSG-Verantwortlichen um Präsident Nasser Al-Khelaifi die Summe reduzieren, ohne Pochettinos Zustimmung geht das aber nicht. Die spanische Zeitung „AS“ berichtet, Pochettino wolle keine Kompromisse eingehen. In diesem “hysterischen Klub” will er laut AC nicht mehr weitermachen.

Die Person spricht viel: Marcusio Pochettino (Mitte) über die Feier der Meisterschaft von PSG

Foto: Getty Images

Christophe Galtier ist der Favorit auf seine Nachfolge

Die Situation ist verwirrend, aber zumindest scheint sich etwas zu tun. “Pochetino und PSG sind sich betragsmäßig näher gekommen”, sagte er Maxim Dupuis von Eurosport Frankreich. PSG will die Angelegenheit nun so schnell wie möglich beenden, da dies die weitere Personalplanung behindert.

Am 4. Juli startet das Team mit den Vorbereitungen auf die neue Saison, zwei Wochen vorher ist noch unklar, wer das Sagen hat.

Er spricht viel über Christophe Galtier. Lilles Meistertrainer für 2021 ist noch bis 2024 an OGC Nice gebunden und muss aus seinem Vertrag abgelöst werden. Im vergangenen Sommer überwies der Klub von der Côte d’Azur für Galtie drei Millionen Euro nach Lille.

L’Équipe berichtet, dass sich Nizza und PSG nach schwierigen Verhandlungen auf eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro geeinigt haben.

Clubbesitzer bevorzugten Zinedine Zidane

Der neue Teamkollege von PSG, Luis Campos, unterstützte Galtie besonders. „Beide haben in Lille zusammengearbeitet und verstehen sich sehr gut“, sagt Dupuis. Für Galtie ist es sehr wichtig, auf einer Wellenlänge mit dem Sportdirektor zu sein, da er sich voll und ganz auf die Arbeit mit der Mannschaft und nicht auf Spielertransfers konzentrieren möchte.

Doch inzwischen sind die Verhandlungen ins Stocken geraten, da Nizza auch mögliche Verstärkungen aus der PSG-Jugendakademie herausgeholt hat.

Vielleicht liegt dies an den Interessen der Eigentümer katarischer Clubs. Sie wollten unbedingt den großen Namen auf der Bank: Zinedine Zidane.

Der französische Volksheld ist nach seinem Rücktritt von Real Madrid Ende Mai 2021 arbeitslos und wurde in den letzten Monaten mit PSG und Manchester United in Verbindung gebracht. United verpflichtete Eric ten Haag, der PSG den Weg ebnen würde.

Zidane will wieder als Trainer arbeiten – aber nicht in Paris

Bei „Téléfoot“ sagte Zidane, er wolle sich noch lange nicht hinlegen: „Ich werde bald 50 Jahre alt und glücklich sein. Das ist das Wichtigste. Aber ich möchte wieder als Trainer arbeiten.“ Ich habe immer noch diese Leidenschaft, diese Flamme, die in mir brennt.”

In Paris wird Zizu jedoch nicht noch einmal das Feuer anzünden. Laut RMC Sport und AS ist der jüngste Versuch des Vereins, Zidane zu einer Verpflichtung zu überreden, gescheitert. Zidane hat offenbar noch einen anderen, ganz konkreten Plan: Er will nach der WM 2022 in Katar die Nachfolge von Didier Deschamps antreten und die französische Nationalmannschaft coachen.

Es läuft alles auf Christophe Galtier hinaus. Aber was auch immer das Ergebnis sein mag, PSG überschneidet sich nicht mit Ruhm. Bissige Schlagzeilen sind den Parisern jedenfalls sicher.

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