Es musste dringend gejagt werden
Emma ist fast trocken – ein Angelverein schlägt Alarm
Wie Fotos einer Blick-Leserreporterin zeigen, scheint Emme völlig trocken zu sein. Der Fluss ist im Kiesbett versunken – auf den Fotos von Kirchberg BE sind nur Steine zu sehen. Um die noch lebenden Tiere zu retten, musste Notfischerei betrieben werden.
Veröffentlicht: 21. Juni 2022 um 18:37 Uhr
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Aktualisiert: 21. Juni 2022 um 20:35 Uhr
Von Wasser weit und breit keine Spur mehr. Fotos eines Blick-Leserreporters von der vollständig entwässerten Eme zeigen, dass die heissen Tage auch die Natur stark in Mitleidenschaft gezogen haben. “Alles ist trocken”, sagte der Leser einem Blick-Reporter.
Sie fotografierte den «Fluss» am Montag in Kirchberg BE. „Es musste sogar dringend gefischt werden“, fuhr sie fort. Wenigstens die noch lebenden Fische konnten gerettet werden. Viele der Fische würden jedoch nicht überleben, wie auf einem der Fotos zu sehen ist.
“Lass die anderen Tiere überleben”
Um Schlimmeres zu verhindern, appellierte der Fischerverein von Eme Burgdorf am Montagmorgen auf Facebook an die Bevölkerung. „Der niedrige Wasserstand von Eme macht es unvermeidlich, dass wir die letzten verbleibenden Rückzugszonen für die Bewohner des Gewässers schützen wollen“, sagte der Fischereiverband in einer Erklärung. „Bitte vermeide Emma wie ein Badewasser“, sagte er.
Man sollte auch davon absehen, Grundwasser unnötig zu verschwenden, da Emme dadurch noch schneller im Kiesbett versinken würde. „Ich fordere Sie dringend auf, zum Schutz des Meereslebens beizutragen und anderen Tieren das Überleben zu ermöglichen“, heißt es in der Erklärung. (dzc)
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