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Beatrice Egley verliert ihren Schweizer Fanclub

Wie gross ist der Unterschied zwischen Beatrice Egley (34) und ihren Schweizer Fans? Immer wieder wird ihr vorgeworfen, ihre Schweizer Fans zu vernachlässigen. Nun scheint der Konflikt völlig eskaliert zu sein: Ihr Fanclub wird am 1. Juli aufgelöst.

„Der Fanclub schließt zum 1. Juli 2022“, teilten die Betreiber ihrer 3203 Mitglieder auf ihrer Facebook-Seite mit. „Im Moment gibt es viele Probleme mit Beatrice Egley und ihrer Führung. Wir erhalten keine Antworten oder Informationen auf Fragen, deshalb haben wir uns entschieden, den Fanclub aus persönlichen Gründen für immer zu schließen.“ Sowohl die Website als auch die Social-Media-Auftritte werden ab nächster Woche geschlossen.

Sofa zum Auftritt beim Open Air Wildhaus

Gegenüber Blick bestätigt Kamerafrau Diana Ganz-Nägeli (51) die Ziellinie. „Seit neun Jahren leite ich diesen Fanclub mit Leib und Seele. Aber so wie die Dinge jetzt stehen, macht es keinen Spaß mehr“, sagte sie. Der Kamelrücken war eine schlechte Kommunikation bezüglich Eglis Auftritt am Open Air Wildhaus.

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Dort wurde sie rund drei Jahre lang als Hauptdarstellerin beworben, immer wieder wurde die Veranstaltung wegen der Krone verschoben. Und plötzlich kündigte die ARD sie als Künstlerin in der Samstagabend-Show „Die Große Schlagerstrandparty 2022 – geht wieder los!“ mit Florian Silberezen (40) an. Die Terminkollision war perfekt – die Fans wussten nicht, ob sie ihren Star noch in der Schweiz sehen würden. “Und ich habe keine offiziellen Antworten erhalten, ob es wirklich so aussieht und ob sich die beiden Termine überschneiden”, sagte Ganz-Nagelli.

Von den Problemen der Fanclubs will Eglis Management nichts wissen

Das teilten die Veranstalter des Open Air Wildhaus mit. Sie waren beeindruckt von Egleys plötzlicher Ankündigung. „Leider gab es erstmals seit acht Jahren eine Absage. „Beatrice Egley bevorzugt am selben Tag eine TV-Show mit Florian Silbereisen und hat daher Anfang Juni 2022 dem Open Air Wildhaus seine Geschäftsführung in Berlin schriftlich gekündigt“, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. “Für das gesamte Team der Organisatoren kam diese Tatsache in sehr kurzer Zeit und wir waren entsprechend enttäuscht.”

Martin Hobbler, Manager von Beatrice Egley, bestreitet Nau, dass deutsche Fernsehprogramme Vorrang vor Schweizer Konzerten hätten. Auch von den Problemen mit dem Schweizer Fanclub will er nichts wissen. Es könne nur sein, “dass die Antworten vielleicht etwas länger dauern”. Man stehe mit allen Fanclubs in “ständigem Austausch”, so bei Diana Ganz-Nagelli.

“Alle Fans in meinem direkten Umfeld sind hässlich”

Es ist nicht das erste Mal, dass Beatrice Egley ihre Fans beleidigt. Bereits 2017 sorgte sie für Unzufriedenheit. “Beatrice und ihr Umfeld scheinen den Boden unter den Füßen verloren zu haben”, sagt Rosario Galiker, 52, Organisator des Volksschlager Open Air in Zofingen AG, gegenüber Blick. Egley nahm sich fast keine Zeit für Fotos und Autogramme von Fans und verschwand sofort im Schrank, es war ein Vorwurf. Ähnlich war es beim Flumserberg Open Air. Haliker sagte damals: “Die Fans sind dir heute egal.”

Ist es heute noch so? “Alle Fans um mich herum sind hässlich”, sagte Ganz-Nagelli. Jedenfalls traut sie sich nicht mehr, dem Autofahren nachzulaufen. “Ich schätze meine Arbeit in letzter Zeit nicht”, sagt sie.

Letzten Donnerstag war sie bei einem Konzert von Beatrice Egley. Dann wartete sie im Hintereingang auf den Schlagerstar – vergebens. Beatrice Egley tauchte nicht auf. “Aber dann war ich fertig”, sagte der Chef emotional. “Als sie ‘Mini Schwiz mini Heimat’ sang, musste ich weinen. Dann war es für mich vorbei.“

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