Tragischer Vorfall in einer Flüchtlingsunterkunft: In Hamburg ist ein Kleinkind unter ein Auto gekrochen und überfahren worden. Der Junge ist tot.
Ein 18 Monate alter Junge ist bei einem tragischen Autounfall in Hamburg-Bergedorf ums Leben gekommen, teilte die Hamburger Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen gegen 10.40 Uhr auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft am Curslacker Neuen Deich.
Nach ersten Erkenntnissen des Unfalldienstes kroch das Kind unbemerkt unter einen Fiat-Transporter. Der 32-Jährige hinter dem Steuer des Autos zündete sein Auto an, ohne das Kind zu bemerken.
Hamburg: Retter konnten Einjährige nicht retten
Laut Polizei sollen die Bewohner der Wohnung den Fahrer “lautstark und mit Gesten” auf die Situation aufmerksam gemacht haben. Zu spät: Trotz sofortiger Erstversorgung durch Zeugen, Retter und einen Krankenwagen verstarb der Junge noch am Tatort.
Nach Angaben der Polizei wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um den Hergang des Vorfalls wiederherzustellen. Die Polizei setzte den Hubschrauber Libelle 1 ein, um Übersichtsfotos zu machen. Notpfarrer des Deutschen Roten Kreuzes versorgten die Angehörigen im Quartier.
Die Polizei sagt, der Fiat-Fahrer habe keine Hinweise auf Drogen- oder Alkoholmissbrauch. Auch er wird vom Kriseninterventionsteam betreut.
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