Die Türkei blockiert weiterhin den Beitrittsprozess Schwedens und Finnlands zur NATO. Präsident Erdogan hat seine Position vor dem Treffen des Bündnisses klargestellt.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beharrt weiterhin auf den Bedenken seines Landes hinsichtlich des NATO-Beitritts Schwedens und Finnlands.
Beide Länder müssten zunächst “konkrete und ernsthafte” Schritte unternehmen, etwa gegen die kurdischen Organisationen PKK und YPG, sagte Erdogan nach Angaben seines Präsidialamts in einem weiteren Telefongespräch mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Samstag deutlich.
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Einbettung
Die Staaten müssen ihre Position zur kurdischen PKK ändern
Mitte Mai beantragten Schweden und Finnland angesichts eines russischen Angriffs auf die Ukraine den Beitritt zum Verteidigungsbündnis. Bislang blockiert die Türkei jedoch das Aufnahmeverfahren und begründet ihre Position mit der angeblichen Unterstützung Finnlands und Schwedens für „terroristische Organisationen“ wie die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und die syrische Kurdenmiliz YPG. Schweden und Finnland lehnen dies ab. Russland hat erklärt, es werde eine mögliche Erweiterung des NATO-Territoriums als Bedrohung für sich selbst betrachten.
In Bezug auf die PKK müssten die beiden Länder “ihre Haltung ändern”, sagte Erdogan. Die beiden Länder müssen auch die Aufhebung des Waffenembargos sicherstellen und versprechen, in Zukunft nicht auf ähnliche Taktiken zurückzugreifen.
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