Der Transfermarkt ist heiß
In der Challenge League hat das Aufstiegsrennen bereits begonnen
Neun Mannschaften für zweieinhalb Aufstiegsplätze! Abgesehen von Will flirtet die gesamte Liga mit dem Sprung in die Super League in der nächsten Saison der Challenge League. Der Wettbewerb um die besten Plätze auf dem Transfermarkt ist bereits in vollem Gange.
Veröffentlicht: 28.06.2022 um 00:07 Uhr
Dank des Aufstiegs in die Liga ab 2023: In der kommenden Saison steigen zum ersten und einzigen Mal zwei Challenge-League-Teams direkt in die Super League auf, das dritte Team hat die Chance, in einem Sperrfeuer gegen den Zehnten dem Beispiel zu folgen die Superliga.
Aber bedeutet das auch, dass der Weg in die Super League einfacher denn je wird? Nein, da sind sich Trainer und Sportdirektoren einig. Aus zwei Gründen: Mit Lausanne-Sport ist wieder ein Klub am Start, der dank der Millionen von Ineos der Konkurrenz finanziell überlegen ist. Und bei neun von zehn Teams ist der Aufstiegsdurst größer denn je! Auch das gehobene Bellinzona kokettiert mit dem Marsch, nur der FC Wil ist an der richtigen Stelle zu sehen.
Die Sportdirektoren der Challenge League müssen diese Kunst beherrschen
Logischerweise hat der Wettbewerb um den Aufstieg längst begonnen – auf dem Transfermarkt. Seit Beginn des Transferfensters Mitte Juni wurden bereits 170 Transaktionen (An- und Abgänge) abgewickelt! „Im Vergleich zu den Vorjahren wurden zu diesem Zeitpunkt mehr Transfers getätigt. «Auch andere Mannschaften der Liga sind an guten Spielern interessiert, die wir verpflichten wollen», sagt Aarauer Sportdirektor Sandro Burke gegenüber Blick. Er schaffte es, den Ausfall des Offensiv-Trios Spadanuda, Rudani und Schneider zumindest auf dem Papier zu ersetzen: mit Liga-Torschütze Valon Fazliu und den Flügeln Nuno Da Silva und Nikola Georgiev. Alle kostenlosen Transfers. Eine Kunst, die mit Ausnahme von Lausanne-Sports jeder Sportchef in der Challenge League beherrschen muss, Budgets erlauben keine Ablösesummen.
Aarau gehört bisher zu den Gewinnern auf dem Transfermarkt. Das gilt auch für Xamax (bereits acht Neuzugänge) und Lausanne-Sport, das an einer neuen Strategie arbeitet: Mit Rafael Spiegel, Raul Giger, Dominique Schwyzer und Olivier Custodio haben vier erfahrene Schweizer Spieler unterschrieben – bisher undenkbar, als Lausanne überflüssige Spieler aus dem Kader verlor Partnerklub Nizza übernehmen musste.
Noch ist es ruhig in Schaffhausen: Mit Joaquin Ardais, Danilo Del Toro, Nikola Georgiev und Francisco Rodriguez sind vier Garanten für die letztjährige Sperrfeuer-Qualifikation weg. Thun, Yverdon, Lausanne-Ushi, Bellinzona und Vaduz haben wichtige Abgänge noch nicht ersetzt. Vermutlich werden sie sich im Hintergrund in mehreren Fällen um die gleichen Spieler streiten. Franz Burgmeier, Sportchef in Liechtenstein, sagt: «Lausanne, Aarau und Thun haben die meisten finanziellen Mittel. Ich bin aber zuversichtlich, dass das Aufstiegsrennen bis zum Ende der nächsten Saison spannend bleiben wird.“
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Dieci Challenge League
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