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Sturm über Österreich: Die Lage in den Bundesländern

Die Reinigungsarbeiten sind in vollem Gange. Die Einsatzkräfte erwarten tagsüber zusätzliche Einsätze.

von Petra Stacher, Wolfgang Atzenhofer

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Nicht nur in Kärnten, wo Unwetter nachts zu Massenrutschungen führten, sondern auch in Oberösterreich sind die Einsatzkräfte weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Ab 19.15 Uhr war vor allem in den Gemeinden Wels-Land, Grieskirchen und Eferding viel los. Sie wurden am stärksten von den Stürmen getroffen.

Unwetter in Oberösterreich

Insgesamt seien in Oberösterreich rund 60 Feuerwehren mit 900 Einsatzkräften in knapp 100 Einsätzen in der Nacht im Einsatz gewesen, teilte die Landesfeuerwehrvereinigung in einer Mitteilung mit.

Der starke Regen verursachte mehrere Verkehrsunfälle. Der Blitz schlug in Häusern und Höfen in den Gemeinden Hartkirchen, Allerheiligen und Rohrbach-Berg ein. Auch die Straßen mussten von umgestürzten Bäumen befreit werden. In der Stadt Callum ist ein Baum in Flammen aufgegangen. Größtenteils mussten jedoch Keller und Gebäude ausgepumpt werden.

Tiefgarage auf dem zentralen Platz unter Wasser

Zum Beispiel die Tiefgarage am Linzer Hauptplatz. „Das Wasser im Erdgeschoss stand 70 bis 80 Zentimeter hoch“, teilte die Berufsfeuerwehr Linz mit. Seitdem wird das Wasser jedoch abgepumpt.

Sonst hätte sich die Lage weitestgehend beruhigt: „Aktuell werden nur kleinere Einsätze durchgeführt. Kleinere Überschwemmungen gibt es zum Beispiel noch in Hinterstoder“, sagte Thomas Dreiblmeier von der Landesfeuerwehr. Obwohl es immer wieder regnet, drohen größere Flüsse nicht über die Ufer zu treten.

14 Sturmeinsätze in Niederösterreich

Die stürmische Front des Abends, die am Dienstag über Mostiertel zog, erfasste die drei Feuerwehren in der Gemeinde Den Haag in der Region am stärksten. Sie mussten insgesamt 14 Einsätze absolvieren, darunter einen durch Blitzschlag verursachten Waldbrand.

Nachdem ein Unwetter im westlichen Nachbarland Oberösterreich erneut für rund 100 Löscheinsätze verantwortlich war, lösten heftige Blitze in Niederösterreich eine Reihe von Einsätzen aus.

Im Stadtteil Edelhof bei Den Haag (Kreis Amstetten) ist ein kleiner Waldbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr Den Haag wechselte zur Unterstützung der FF Pinnersdorf. Das Feuer war schnell gelöscht. Dann passierte es Schlag auf Schlag. Die auf die Straßen gefallenen Bäume mussten geräumt werden, es gab leichte Überschwemmungen und der Hof war plötzlich ohne Strom.

Die Feuerwehren Heindorf und Den Haag haben laut Haager Kommandant Andreas Zohlinger die Belüftung des großen Schweinestalls auf dem Hof ​​mit Notstromaggregaten vorbereitet. Die Freiwilligen mussten in die Nachbargemeinde Erla und andere Städte umziehen.

Die Situation in Tirol

In Tirol hingegen wurde die hintere Pitztalstraße (L 16) nach zwei Erdrutschen wieder freigegeben. Es wurde am Dienstagnachmittag vorübergehend geschlossen. Zwischen 100 und 150 Menschen seien in der Nähe des Talschlusses bzw. des Pitztaler Gletschertals zunächst von der Außenwelt abgeschnitten, könnten aber vor Ort gut versorgt werden, teilte das Land mit.

Auch die Ortsteile Tiflen, Mandarfen und Mittelberg in der Gemeinde St. Leonhard waren von dem Verbot betroffen. Keiner wurde verletzt. Schäden an den Fahrzeugen sind nicht bekannt.

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