Jetzt im Liveticker: Trotz Regen gute Laune im Sittertobel +++ Wettervorhersage für die nächsten Tage
Nach zwei Jahren obligatorischer Corona-Ferien feiern Zehntausende am Open Air St.Gallen die Musik, das Leben – und ein bisschen von sich. In unserem Festival-Ticker bringen wir Ihnen Geschichten, Geschichten und viele Impressionen aus dem Sittertobel.
15:21 FREITAG, 1. JULI
Anstehen für den Bus am Bahnhof St.Gallen
Die Warteschlange für den Bus.
Bild: Alain Rutishauser
Riesige Schlange am Bahnhof St.Gallen für den Fachhochschulbus. Endlich zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen. (alr)
15:06 FREITAG, 1. JULI
Matsch hin oder her, im Sittertobel wird weitergefeiert
Besucher lassen sich vom Wetter nicht die Laune verderben. Fotos: Ralph Riby
14:41 FREITAG, 1. JULI
Müllsäcke als Ersatz für Stiefel
Viola und Sandro aus Zürich sind gerade im Sittertobel angekommen. «Ich bin zum ersten Mal am Open Air St.Gallen und freue mich zum Beispiel auf Annenmay Kantereit», sagt sie. Eigentlich wollten sie das Zelt aufschlagen, aber jetzt warten sie im Trockenen vor der Sternenbühne, bis der Regen aufhört.
Sie haben keine wasserdichten Schuhe dabei, wissen sich aber zu helfen: Müllsäcke und Klebeband sollen die Füße trocken halten. Die “Stiefel” hielten, als ich das erste Mal auf die Toilette ging. (Meeräsche)
Warten darauf, dass der Regen aufhört: Viola und Sandro aus Zürich.
Bild: Yolanda Ridener
14.20 Uhr FREITAG, 1. JULI
Gut gerüstet für den Regen
Trotz Regen ist der 20-jährige Kiril aus St. Gallen guter Dinge. Er stellte Gummistiefel, einen Regenmantel und Umhänge zusammen.
“Ich fühle mich wie ein Angler, aber die Sonnenbrille macht mein Outfit komplett.”
Er hat die Regenhose vor zwei Jahren gekauft. Jetzt kommt es endlich zum Einsatz. (Meeräsche)
Der Regen hat ihn nicht überrascht: Kyrill von St.Gallen.
Bild: Yolanda Ridener
Freitag, 1. Juli, 13:24 Uhr
Auf Regen und Matsch folgt viel Sonnenschein
Nach einem matschigen Start im Freien können sich die Festivalbesucher auf ein sonniges Wochenende freuen. Auch heute ist etwas Geduld gefragt. Laut Andreas Asch, Meteorologe bei MeteoSchweiz, wird der Regen erst am Nachmittag aufhören.
“Zwischen 16 und 17 Uhr sollte es größtenteils trocken sein, aber heute ist keine Sonne mehr zu erwarten.”
Obligatorisch am zweiten Tag: Cape oder Regenschutz
Bild: Michel Canonica
Es bleibt auch ziemlich kühl, die Höchsttemperatur liegt heute bei etwa 16 Grad. Ash macht eine freundlichere Prognose für das Wochenende.
„Der Samstag wird ein sehr schöner Tag, Sonnenschein und die Temperaturen steigen auf 24 Grad.
Gleiches gilt für den Sonntag, der noch besser wird. „Dort erwarten wir Höchsttemperaturen von 27 Grad und viel Sonne. Erst am Abend rechnet der Meteorologe mit unbeständigerem Wetter. „Gegen 21 Uhr kann es wieder regnen und sogar ein Gewitter geben. Aber bis dahin – perfektes Festivalwetter. (Vater)
12:35 FREITAG, 1. JULI
Musikvorschau der ersten Festivalnacht
Musikalisch hatte der letzte Abend schon einiges zu bieten. Das Elektropop-Duo Mischweb eröffnete die neue Intro-Bühne. Sie überzeugten mit ihrem organischen, bisweilen düsteren Elektropop. Schade, dass der Auftritt nicht später angesetzt wurde, schrieb Kulturredakteur Claudio Vedder in seiner Kritik zum Konzert.
Anstelle von Sam Fender trat um 20 Uhr der Berliner Sänger und Rapper Schmidt in der Sternenbühne auf. Ein würdiger Ersatz. Und um 22 Uhr, gerade rechtzeitig zum Einsetzen des Regens, war Mando Diao an der Reihe. Fazit unserer Musikredaktion: Die Aufführung verlief weitgehend ohne Überraschungen. Solide, aber irgendwie auch ein wenig vorhersehbar und vor allem im Mittelteil etwas eintönig. (nat.)
12:00 Uhr Freitag, 1. Juli
Übernachtung im „Mud Galle“
Willkommen zum zweiten Festivaltag, liebe Leserinnen und Leser. Wir halten Sie den ganzen Tag über auf dem Laufenden, was im Sittertobel passiert.
Die Festivalbesucher haben eine nasskalte Nacht hinter sich – und wie es so kommt, will der Regen gerade nicht aufhören. Aber ohne Regen wäre das Open Air St.Gallen nicht, könnte man sagen.
Auch OASG-Mediensprecherin Nora Fuchs stimmt lachend zu: „Ich glaube, Festivalgäste erwarten es fast. Was wäre das Open Air St.Gallen ohne Matsch.» Trotz der stürmischen Nacht gab es keine besonderen Vorkommnisse. „Einige Pavillons wurden weggeblasen und eine Bar wurde nur minimal beschädigt, aber sie wurden fast vollständig repariert.“
Dass es am ersten Tag viel geregnet hat, hat der Stimmung in der Schlucht keinen Abbruch getan. „Die Leute sind einfach froh, dass es endlich wieder geöffnet hat“, sagt Fuchs. Auf „Schlammgalle“ sind die meisten ohnehin gut vorbereitet.
Fuchs blickt positiv auf die kommenden Tage: „Am Nachmittag soll die Sonne wieder rauskommen und die Temperaturen steigen. Sonnig soll es auch am Wochenende werden.“ Die prognostizierten Sonnenstunden für heute Nachmittag sollen helfen, die Dinge vor der Sitterbühne zu trocknen, bevor sie heute Abend öffnet. „Es läuft gut“, sagt Fuchs. „Das Wichtigste ist, dass die Leute miteinander reden. (nat/daten)
23:10 DONNERSTAG, 30. JUNI
Gute Nacht!
Noch dröhnt die Musik aus den Boxen im Sittertobel und einige Leute halten trotz starkem Regen aus, aber die ersten machen sich langsam auf den Heimweg. Und auch wir verabschieden uns von heute. Morgen, Freitag, ab 12 Uhr geht es hier im Blog weiter mit Impressionen, Fotos und Kuriositäten vom Open Air St.Gallen. Gute Nacht! (Lex)
22:26 DONNERSTAG, 30. JUNI
Regen, Regen und noch mehr Regen: Peter denkt nicht gut
Wie von verschiedenen Wetterstationen am Nachmittag angekündigt, zog ein Gewitter über die Außenanlage. Starker Regen ergießt sich über die Schlucht. Petrus denkt am ersten Tag im Freien nicht gut an die Besucher.
Statt Sonne Starkregen: Am Donnerstagabend wütete auf dem Sittertobel ein Gewitter.
Bild: Luca Ghiselli
Alle Matschliebhaber freuen sich darauf. Jetzt steht der „Schlammgalle“ nichts mehr im Wege. Für Freitag gilt: Gummistiefel, Regenmantel oder Cape anziehen. (Lex)
22.17 Uhr Donnerstag, 30. Juni
Mando Diao spielt auf der Starbühne
Das Festzelt ist voll mit Festivalbesuchern.
Bild: Natascha Arsic
20.19 Uhr Donnerstag, 30. Juni
Sitters Wasserqualität: Der Kantonschemiker warnt vor dem Baden
«Ich beschwere mich über die schlechte Wasserqualität der Hausmeister!», schrieb Josef Ebneter, ehemaliger Präsident des St.Galler Stadtparlaments, kürzlich in einer E-Mail an das St.Galler Tagblatt. Nach Regenfällen fiel ihm regelmäßig auf, dass das Wasser eine gelblich-braune Farbe hatte und oft nach Gülle roch. Er vermutet, dass dies auf Flüssigdünger aus der Landwirtschaft zurückzuführen ist.
Im Open Air St.Gallen wird sogar Sitterwasser zum Haarewaschen verwendet.
Bild: Luca Linder (27. Juni 2014)
Die Sitter ist vor allem bei Outdoor-Gästen ein beliebter Bade- und Waschplatz. Sind sie von Wasserverschmutzung bedroht? Ja, sagt der St.Galler Chemiker Pius Kölbener: «Ich kühle lieber meine Füsse.» Laut Kölbener habe der Dargestellte oft wenig Wasser. In Kombination mit Wasser aus Kläranlagen kann dies zu problematisch hohen Bakteriendichten führen. Der Rat für alle, die sich im Sitter noch abkühlen wollen: „Nicht eintauchen, kein Wasser schlucken und nach dem Bad ausgiebig duschen.“
19:14 Uhr DONNERSTAG, 30. JUNI
Auch musikalisch wurde das Festival eröffnet
Mischgewebe spielt auf der neuen Intro-Bühne.
Bild: Luca Ghiselli
19:04 Uhr Donnerstag, 30. Juni
Nach Corona: “Jetzt müssen wir endlich raus!”
Marko (18) und Tizian (24) aus dem Thurgau sind zum ersten Mal draussen unterwegs.
Bild: Alain Rutishauser
Marco (18) und Tizian (24) stammen aus dem Thurgau. Sie haben es nie bis zum Sittertobel geschafft. Aber jetzt stellten sie sich am Donnerstag um 11 Uhr an, um den bestmöglichen Campingplatz zu ergattern. „So etwas ist während Corona nicht passiert. Da dachte ich: ‚Jetzt müssen wir endlich raus!‘“, sagt Marco. Dass viele ihrer Freunde auch weggingen, war ein weiterer Grund.
Am Hang neben der Sternenbühne haben die beiden ihr Lager aufgeschlagen. Obwohl die Wettervorhersage viel Regen ankündigte. Haben die beiden jetzt Angst, weggespült zu werden? „Wenn es sein muss, dann soll es so sein“, sagt Tizian ruhig. Es gibt jedoch keinen besseren Weg, um Ihre Zelte zu sichern, fügt er hinzu. Sie würden nicht weggespült werden. Marco sagt: “Und wenn das passiert, werden wir es schnell genug merken.” (alr)
Donnerstag, 30. Juni, 18:06 Uhr
Optimistisch, trotz Zelt am Hang und viel Regen
Die 6-köpfige Gruppe ist zum ersten Mal draussen unterwegs, die aus dem Aargau, Graubünden, Zürich und sogar Deutschland kommen, kennen sich aus dem gemeinsamen Studium der internationalen Politik.
Ein Kommilitone aus St.Gallen hat Open Air empfohlen. Sie passen gut zum allgemeinen Outdoor-Publikum, da sie meistens hier sind, um eine gute Zeit mit Freunden zu verbringen. „Was die Acts betrifft, freue ich mich am meisten auf Kummer“, sagt Fabio.
Sie haben ihr Lager auf dem Hügel. Trotz der Wettervorhersage sind sie in positiver Stimmung. „Das Wasser läuft den Hang hinunter, dann machen wir uns selbstbewusst auf den Weg“, sagt Petra. (alr)
17:20 Uhr Donnerstag, 30
Mit diesen Fakten zum Outdoor-Programm können Sie in Gesprächen punkten
Nachfolgend einige Fakten zum OASG-Musikprogramm:
- 76 Künstler aus acht Nationen treten bei…
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