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Auch Google Cloud nutzt erstmals ARM-CPUs

14. Juli 2022 – Google bietet jetzt auch eigenes Hosting auf Basis von ARM-Prozessoren an. Verbaut werden sie in den sogenannten Tau-VMs, denen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis nachgesagt wird.

Google holt zu den anderen großen Cloud-Anbietern auf und bietet nun einen eigenen Hosting-Service auf Basis von ARM-CPUs an. Damit folgen sie Anbietern wie AWS, Microsoft Azure oder Oracle, die schon länger Angebote auf Basis von ARM-Prozessoren im Portfolio haben.

Google integriert ARM-Prozessoren in seine sogenannten Tau-VMs, die das Unternehmen vor etwa einem Jahr vorgestellt hat und die nach eigenen Angaben ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Bei den ARM-Prozessoren handelt es sich um die Ampere Altra-Prozessoren, die auf ARMs Neoverse N1 basieren. Diese CPU-Serie bietet standardmäßig bis zu 80 CPU-Kerne und verfügt in der Maximalkonfiguration über 128 CPU-Kerne pro Chip. Laut Google verwendet es 64-Core-Prozessoren. Eine VM mit 32 vCPUs und 128 GB RAM kostet 1.232 $ pro Stunde. Im Vergleich zu den Tau-Instanzen mit den AMD Epyc-Serverchips auf der x86-Architektur ist das Angebot etwas günstiger. Allerdings sind ARM-basierte Tau-VMs derzeit nur in ausgewählten Cloud-Regionen in den USA, Europa und Asien verfügbar. Eine breitere Verfügbarkeit folgt später. (rf)