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Diese Symptome können erste Warnzeichen sein

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Erstellt: 17.07.2022, 04:45 Uhr

Von: Lea-Sophie Molus

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Die ersten Symptome einer Krebserkrankung sind vielfältig: Wer diese Veränderungen an seinem Körper feststellt, sollte sich untersuchen lassen.

Frankfurt – Krebs entsteht nicht über Nacht. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und wird manchmal gar nicht bemerkt. Mehrere Warnsignale des Körpers können auf Krebs hindeuten, müssen es aber nicht. Wenn Sie diese Anzeichen haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Zuallererst, wenn Sie irgendwelche Veränderungen an Ihrem Körper bemerken, geraten Sie nicht sofort in Panik. „In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Krebs, sondern um andere Erkrankungen“, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) auf ihrer Website. Handelt es sich jedoch um eine bösartige Gewebeveränderung, bestehen gute Heilungschancen, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.

Krebs: Einige Signale unseres Körpers können frühe Anzeichen von Krebs sein. (Ikonenbild) © Jan-Peter Kasper/dpa

Beobachten Sie den Körper: Einige Symptome können auf Krebs hinweisen

Befindet sich der Krebs in einem frühen Stadium, treten in der Regel keine Symptome auf. Wenn jedoch etwas an Ihrem Körper anders ist und diese Veränderungen zunehmen oder anhalten, ist es ratsam, sich untersuchen zu lassen. Folgende Anzeichen können laut DKG erste Anzeichen einer Krebserkrankung sein:

  • Tastbare Schwellungen, Verhärtungen oder Knoten auf der Haut, den Schleimhäuten oder den Weichteilen, oft ohne Schmerzen
  • Schmerzen unbekannter Herkunft
  • Vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen, der Leiste oder im Nacken
  • anhaltender Husten; ein langer und wechselnder Husten; ständiger Hustenreiz
  • Blut beim Husten
  • Ständige Heiserkeit und Schluckbeschwerden
  • außer Atem

    Muttermale und Warzen verändern sich in Größe, Form und Farbe

  • Gelbsucht
  • Flecken, rote Handflächen oder Lebersterne (kleine Äderchen auf der Haut, die sich wie Spinnen erweitern)
  • Veränderter Stuhl-/Harngang, Schmerzen oder Blut im Stuhl/Urin
  • Ein erhöhter Harndrang oder ein schwacher, intermittierender Urinstrahl

    Abnormale Verdauungsgewohnheiten

    Magensäuren

    Ständiges Druck- oder Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Blähungen

    Ungewöhnliche Blutungen oder Ausfluss aus Mund, Nase, Darm oder Harnröhre

    Ständiges Aufstoßen und Erbrechen

    Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust

    Blässe und Anämie

  • Ständige Müdigkeit, Erschöpfung, Abnahme der Arbeitsfähigkeit

    Fieber, Schwitzen, Schwindel, Tachykardie

    Neue Kopfschmerzen

    Seh- oder Hörbehinderungen

    Krämpfe

    Anhaltender Juckreiz

    Neurologische Störungen wie Lähmungen, Sprach- und Koordinationsstörungen

  • Plötzliche Ungeschicklichkeit

    Persönlichkeitsveränderungen

    Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen

Krebssymptome: Anzeichen, die auf Krebs hindeuten können, insbesondere bei Frauen

  • Knoten und/oder Verhärtung in der Brust
  • Kornverzerrung
  • Blutungen, die nichts mit dem Menstruationszyklus zu tun haben, wie zum Beispiel in den Wechseljahren oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Brauner Ausfluss
  • Quelle: DKG

Die folgenden Symptome können bei Männern auf Krebs hinweisen

  • Schwache oder unterbrochene Urinabgabe
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ein vergrößerter oder verhärteter Hoden
  • Blut im Sperma
  • Quelle: DKG

In der Krebsbehandlung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Ein neues Medikament weckt Hoffnungen auf Heilung. Zudem können laut einer Studie Vitamin D und zwei weitere Maßnahmen das Krebsrisiko senken – mehrere Lebensmittel hingegen können das Risiko erhöhen. (Lea-Sophie Molus)

Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keinen Arztbesuch. Nur ein Facharzt kann die richtige Diagnose stellen und die entsprechende Behandlung verschreiben. Die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt besprochen werden.