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Ein dritter Elefant (†5) starb im Zoo Zürich

Ruvani (†5) ist tot

Ein dritter Elefant im Zoo Zürich ist am Herpesvirus gestorben

Der Zoo Zürich hat einen dritten Elefanten verloren: Die fünfjährige Elefantenkuh Ruwani ist am Samstagmorgen am Herpesvirus gestorben, teilte der Zoo mit.

Ein weiterer Elefant ist im Zoo Zürich an Herpes gestorben. Diesmal traf es den Elefanten Ruvani (†5), wie der Zoo mitteilte. Dies ist der dritte Elefant, den der Zoo in kurzer Zeit durch das Virus verloren hat.

Die fünf Jahre alte Elefantendame sei am heutigen Samstagmorgen an den Folgen der durch das Elefanten-Endotheliotrope Herpesvirus (EEHV) verursachten Krankheit gestorben, teilte der Zoo in einer Erklärung mit. Ruwani war der dritte und letzte Elefant, der stark vom Herpesvirus bedroht war.

Gefährdet von 2 bis 8 Jahren

Elefanten sind besonders anfällig dafür, aufgrund eines Aufflammens des Herpesvirus im Alter zwischen zwei und etwa acht Jahren schwer zu erkranken. Während dieser Zeit lässt der Schutz durch die mütterlichen Antikörper nach und das Immunsystem hat möglicherweise keine eigenen Antikörper gebildet.

„Heute ist ein sehr trauriger Tag”, sagte Zoodirektor Severin Dressen in einer Videobotschaft. „In so kurzer Zeit einen dritten Elefanten durch dieses schreckliche Virus zu verlieren, ist ein tragischer Verlust für den Zoo Zürich.” Als Zoo sei es besonders enttäuschend, dass «wir trotz bester tierärztlicher Versorgung durch das Universitätstierspital Zürich machtlos gegen das Virus sind», so Dresen weiter.

Video zum Tod von Omisha (†8): Wie der Zoo Abschied von der Elefantendame nahm (02:40)

Es gibt noch 5 Elefanten im Zoo

Ruwani hatte bis Freitag keine Krankheitsanzeichen gezeigt. In den Tagen davor schwankte ihre Viruslast zwischen höheren und niedrigeren Werten. Grundsätzlich tragen die meisten Elefanten, egal ob in Zoos oder in freier Wildbahn, dieses Herpesvirus. Es bestehe die Möglichkeit, dass sich Jungtiere bei älteren Tieren in der Gruppe ansteckten, teilte der Zoo mit.

Regelmäßiger, kurzer Kontakt mit dem Virus stellt sicher, dass junge Elefanten im Laufe der Zeit Antikörper dagegen entwickeln. Was tatsächlich zu einem der gefürchteten Virusausbrüche bei jungen Elefanten führt, ist noch weitgehend unklar. Das Miterleben von Todesfällen und die intensive medizinische Behandlung kranker Elefanten können soziale Tiere sehr nervös machen. Infolgedessen kann das Immunsystem auch anfällig für Folgeerkrankungen werden, die durch das Herpesvirus verursacht werden.

Nach Ruwanis Tod wurde Farha mit 17 Jahren die jüngste Elefantin im Zoo Zürich. Der Zoo geht davon aus, dass für die fünf verbleibenden Elefanten nur ein geringes Krankheitsrisiko besteht. Die restlichen Tiere werden weiterhin unter ärztlicher Aufsicht stehen. (an)

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