Neue Corona-Mutation und die Zahl der Coronas steigt stark an: Am Samstag meldeten die Behörden 10.908 neue Virusinfektionen und 15 Todesfälle.
Corona-Infektionen und kein Ende in Sicht? Die Woche startete am Montag mit 8.449 Neuinfektionen, am Dienstag waren es 11.758, am Mittwoch 14.014 und am Donnerstag 14.070 Corona-Neuinfektionen, am Freitag 11.115 Corona-Neuinfektionen. Das hat uns zu einer nahezu konstanten fünfstelligen Zahl an Corona-Infektionen geführt. Laut Dnes melden die Behörden am Samstag derzeit 10.908 Neuinfektionen und 15 Todesfälle. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche waren es 12.182 Neuinfektionen und fünf Todesfälle.
Neuinfektionen in den Bundesländern: Wien: 3496 Vorarlberg: 314 Tirol: 564 Steiermark: 1194 Salzburg: 424 Oberösterreich: 1596 Niederösterreich: 2311 Kärnten: 645 Burgenland: 364
Derzeit werden 1.511 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt (15 mehr als am Vortag), davon 81 auf Intensivstationen (einer länger als 24 Stunden). Bei Bedarf stehen noch 446 Intensivbetten und 1.161 Normalbetten für Corona-Patienten zur Verfügung. Bisher gab es in Österreich 4.680.148 positive Tests. Bis heute (23. Juli, 09:30 Uhr) sind österreichweit 18.992 Menschen mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben und 4.532.678 wieder genesen.
Ein neuer Corona-Mutant sorgt für Besorgnis
Was die Experten neben den extrem hohen Infektionszahlen beunruhigt: Der gefürchtete Mutant „Centaurus“ ist offiziell in Österreich eingetroffen, in Salzburg wurden zwei Fälle bestätigt. Omikrons neuer Spross ist die zweite Generation der BA.2-Variante, die Ende März die womöglich schlimmste Corona-Welle seit Beginn der Pandemie in Europa auslöste. Aus diesem Grund hat der Stamm die internationale Klassifizierung BA.2.75 erhalten.
Die neue Variante hat auch acht Mutationen im Vergleich zur Elternvariante. Dazu gehören einige, die sicherstellen, dass die BA.2.75-Antikörper besser in der Lage sind, menschliche Zellen zu vermeiden und sich an sie anzuheften. Mit anderen Worten: Die neue Variante könnte Experten zufolge besonders ansteckend sein und eine hohe Fähigkeit haben, vorinfizierte und geimpfte Personen zu infizieren. „Mir gefallen die beobachteten Mutationen nicht. Bevor wir mit der BA.5-Welle fertig sind, müssen wir uns vielleicht auf die nächste vorbereiten“, sagt Molekularbiologe Ulrich Elling.
Nav Account RFI Zeit 23.07.2022, 10:25| Akt: 23.07.2022, 11:08 Uhr
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