Der Waldbrand bei Küps im Landkreis Kronach ist gelöscht. Aus diesem Grund wurde der am Nachmittag ausgerufene Katastrophenfall erneut abgesagt. Das teilte ein Sprecher des Landratsamtes Kronach auf Anfrage von BR24 mit. Für einzelne Kohlen sind aber weiterhin Einsatzkräfte vor Ort. Dazu wird, so der Sprecher, das Gelände gemäht und gewaschen.
Notdienste werden auch über Nacht vor Ort sein, um sicherzustellen, dass der Wind das Feuer nicht erneut entzündet. Das Feuer, das am Dienstagnachmittag ausbrach, zerstörte etwa zwei Hektar Land, über das Ausmaß der Schäden können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.
Laut Polizei wurde niemand verletzt
Am Nachmittag waren über 300 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Ausrufung des Katastrophenfalls diente dazu, die Koordination der Einsatzkräfte zu erleichtern und die Feuerwehrleute von organisatorischen Arbeiten zu entbinden.
Das Feuer brach zwischen den Küps-Ortsteilen Burkersdorf und Emmersheim entlang der Landesstraße 22 aus noch ungeklärter Ursache aus. Laut Polizei gab es keine Verletzten.
Die Lage in Brandenburg und Sachsen ist weiterhin kritisch
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit kommt es derzeit vor allem in Ostdeutschland zu schweren Waldbränden. Die Lage in Brandenburg und Sachsen ist weiterhin äußerst kritisch – die Brände waren am Dienstagnachmittag noch außer Kontrolle. In Brandenburg brannte ein Wald und eine Wiese mit einer Fläche von 8,5 Quadratkilometern – fast 1.200 Fußballfeldern. Potsdams Innenminister Michael Stübgen (CDU) verschaffte sich einen Einblick in die Lage vor Ort. Bei einem Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz löst das betroffene Gebiet einen Katastrophenalarm aus.
Bei Rehfeld im brandenburgischen Elbe-Elster-Kreis, unweit der Grenze zu Sachsen, kämpften am Dienstag 450 Einsatzkräfte gegen einen 850 Hektar großen Brand. Windböen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde wurden den Rettungsdiensten gemeldet. Zwei Löschhubschrauber der Bundeswehr unterstützen Löschmannschaften aus der Luft, drei weitere werden erwartet.
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