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Sparen Sie Strom mit Straßenbeleuchtung

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In Niederösterreich wird derzeit über ein „light out“ für die Straßenbeleuchtung nachgedacht. Dem Vorschlag zufolge müssen keine Straßen, Gebäude oder Parkplätze die ganze Nacht beleuchtet werden. In Vorarlberg gibt es weitere Energiespar-Ideen für die Straßenbeleuchtung.

26.07.2022 13.06

Ab heute, 6.13 Uhr online

Insgesamt gibt es in Vorarlberg 60.000 Straßenlaternen. Sie machen 20 Prozent, in kleineren Gemeinden sogar bis zu 30 Prozent des Stromverbrauchs der Gemeinde aus. Deshalb macht sich jetzt in Niederösterreich die Idee einer Energie-“Ausgangssperre” breit. Straßen, Gebäude und Parkplätze müssen laut Vorschlag nicht die ganze Nacht beleuchtet werden.

Ersetzen Sie dringend die alten Lampen

Das Energieinstitut Vorarlberg arbeitet derweil an einem eigenen Energiesparpaket. Eigentlich gibt es drei Punkte, an denen sich der Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung reduzieren lässt, sagt Thomas Pieber vom Energieinstitut. Noch immer sind rund 12.000 Straßenlaternen in Vorarlberg ineffiziente Quecksilberdampflampen. „Sie müssen dringend ersetzt werden“, sagt Pieber.

Sie können auch das Tempolimit auf Gemeindestraßen senken. Bei 30 km/h braucht man weniger Licht als bei 50 km/h. Eine andere Möglichkeit wären Straßenlaternen, die dimmen, wenn niemand in der Nähe ist. Solche Laternen gibt es beispielsweise bereits in Krumbach, Wolfurt und Hard. Sobald sie Bewegung wahrnehmen, werden sie wieder heller.

Haftungsprobleme bei Licht aus?

Die Vorarlberger Gemeinden wollen die Straßenlaternen nicht komplett ausschalten, weil sie Haftungsprobleme befürchten, wenn zum Beispiel ein Radfahrer im Dunkeln in ein geparktes Auto prallt. Das Energieinstitut arbeitet jedoch an einem Energiesparpaket und wird es demnächst den Kommunen vorstellen.