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Deutsche Börse: Dax steigt | Geld

Frankfurt am Main – Heute eine kleine Verschnaufpause für gebeutelte Dax-Anleger…

Denn: Am Tag der US-Zinsentscheidung stieg der Dax. Am Mittwochnachmittag stieg das deutsche Leitbarometer um 0,53 % auf 13.166 Punkte. Die US-Notenbank dürfte am Abend weitere Zinsänderungen vornehmen. Nach einer starken Bewegung im Juni wird eine weitere Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte erwartet. Sogar eine um einen Punkt höhere Vergrößerung scheint möglich.

Noch besser läuft es für die Börsendurchschnitte: Der MDax der mittelständischen Unternehmen stieg zur Wochenmitte um 1,13 % auf 26.358 Punkte.

Der Leitindex der Eurozone, EuroStoxx 50, stieg um 0,7 Prozent.

Quartalszahlen und Unternehmensausblicke stießen am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte auf gemischte Reaktionen. So zeigten sich die Anleger beispielsweise zufrieden mit der Geschäftsentwicklung von Mercedes-Benz. Der Autohersteller hob seine Ziele an und die Aktien stiegen um 2,8 %. Der Sportartikelhersteller Adidas enttäuschte mit einer Kürzung der Prognose, die Aktie büßte viereinhalb Prozent ein.

Die Berichtssaison in Deutschland nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Puma SE übertraf den Konkurrenten Adidas, nachdem die Verkaufsprognose angehoben wurde, wobei die Aktien um 0,8 % zulegten. Auch der Chemiekonzern BASF und der Diagnostikspezialist und Labordienstleister Qiagen hoben ihre Prognosen an. Qiagen war 0,4 % höher. BASF hingegen verlor 0,5 Prozent, hier ist die drohende Unterbrechung der Gaslieferungen nach Russland das Damoklesschwert.

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Nach den starken Ergebnissen im zweiten Quartal wird auch die Deutsche Börse etwas optimistischer. Die Aktien des Börsenbetreibers stiegen um zwei Prozent. Ein Börsenmakler bezeichnete die Quartalsdaten der Deutschen Bank als durchwachsen. Er lobte die Umsatzentwicklung, warnte aber vor hohen Kosten. Das Buch verlor mehr als zwei Prozent.

Ein düsterer Ausblick für die weltweite Autoproduktion lässt den Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall für das laufende Jahr vorsichtiger werden. An den Gewinnaussichten ändert sich jedoch nichts. Im Ordnungsamt läuft es weiterhin rund. Die zwischenzeitlich erlittenen Kursverluste machte die Rheinmetall-Aktie schnell wieder wett und legte zuletzt um 1,6 % zu.

Der Euro hat etwas an Boden gewonnen. Am Nachmittag war die europäische Einheitswährung 1,0151 US-Dollar wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag den Referenzkurs auf 1,0124 US-Dollar festgelegt.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite deutscher Staatsanleihen von 0,85 Prozent am Vortag auf 0,81 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 136,82 Punkte. Bund-Futures fielen um 0,03 % auf 155,83.