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Symptome und was zu tun ist

Auch Männer erleben die Wechseljahre im mittleren Alter. Da sie diese im Gegensatz zu Frauen nicht am Ausbleiben der Periode erkennen, erklärt dieser Artikel, wie Sie die sogenannte Andropause erkennen können.

Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon im männlichen Körper und für das geistige und körperliche Wohlbefinden des Mannes verantwortlich.

Das Hormon wird in den Hoden produziert, wo es die Produktion von Spermien und roten Blutkörperchen reguliert. Es beeinflusst auch das sexuelle Verlangen, die Muskel- und Knochenstärke und steuert die Verteilung des Körperfetts.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Testosteronproduktion um ein bis zwei Prozent pro Jahr ab. Es sollte also nicht so sehr überraschen, dass diese allmählich abnehmende Produktion des Hormons beginnt, an Männer zu denken. Aber wie äußert sich das konkret?

Männer in den Wechseljahren: Das sind mögliche Symptome

Anders als bei Frauen nimmt die Produktion des Hormons ab dem 30. Lebensjahr allmählich ab.

Da es sich im Gegensatz zur weiblichen Menopause nicht um eine plötzliche Veränderung handelt, sind die Symptome der männlichen Menopause oft nicht so schwerwiegend wie die der weiblichen, was bedeutet, dass viele die Veränderung nicht einmal bemerken.

Einige Männer erleben jedoch während der Andropause die folgenden Symptome:

  • Stimmungsschwankungen
  • Ermüdung
  • Depressionen
  • Apathie
  • sexuelle Zurückhaltung
  • Erektionsprobleme
  • Hitzewellen
  • starkes Schwitzen
  • Traurigkeit
  • zunehmen
  • Schwindel

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Hat Ihr Arzt bei Ihnen einen niedrigen Testosteronspiegel festgestellt? Es gibt keinen Grund zur Panik. Hier haben wir eine Übersicht zusammengestellt, mit der Sie den Wechseljahren entgegenwirken können – auch ohne Medikamente

  1. Achten Sie auf eine gesunde Schlafhygiene: Damit sich der Körper erholen und alle Prozesse funktionieren können, ist es sehr wichtig, ihm ausreichend Schlaf zu bieten. Das hat viele Vorteile: Das Risiko, an Depressionen oder einem Herzinfarkt zu erkranken, wird reduziert und es fördert die Aufrechterhaltung des Testosteronspiegels.
  2. Alkoholkonsum einschränken: Erhöhter Alkoholkonsum kann den Hormonhaushalt stören. Dies kann zu einer verminderten Produktion des luteinisierenden Hormons (LH) führen, das für die Fruchtbarkeit unerlässlich ist. Das ist fatal, weil: LH die Testosteronproduktion anregt.
  3. Ein gesundes Gewicht halten: Wenn Sie einen erhöhten BMI haben, besteht ein erhöhtes Risiko für einen Testosteronmangel, da das Gewicht einen direkten Einfluss auf den männlichen Hormonspiegel haben kann. Hier können Sie Ihren BMI berechnen.
  4. Bewegung: Wer sich viel bewegt, hat weniger gesundheitliche Probleme und mehr Muskelkraft. Laut einer Studie erhöht Krafttraining den Testosteronspiegel.

Es kann auch hilfreich sein, diese Dinge mit einem Partner zu erleben. Ein aktives Sexualleben kann auch dazu beitragen, einen guten Testosteronspiegel aufrechtzuerhalten.

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Andere Möglichkeiten, den Testosteronspiegel aufrechtzuerhalten

  • Hormonersatztherapie – eine solche Therapie kann das Wohlbefinden verbessern und die Libido steigern. Diese Methode ist jedoch sehr umstritten, denn: Die Zufuhr von zusätzlichem Testosteron kann zu Brustschmerzen und einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
  • Brennnessel – hält den Stoffwechsel aktiv und beugt einer Prostatavergrößerung vor.
  • Johanniskraut – soll bei Depressionen helfen. Außerdem wird ihm eine beruhigende Wirkung nachgesagt, die Stress abbauen kann.
  • Zitronenmelisse – kann bei Schlaflosigkeit hilfreich sein.

Wichtig: Naturheilmittel können in Form von Tee oder Kapseln eingenommen werden. Informieren Sie sich jedoch über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Generell ist eine gesunde Lebensweise und positives Denken immer eine gute Möglichkeit, die Gesundheit zu fördern.

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