Zehntausende Neuinfektionen und mehr als 100 Tote: RKI verzeichnet weiterhin hohe Zahlen.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 578,1 an. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards um 5:03 Uhr widerspiegeln. Am Vortag lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 607,0 (Vorwoche: 709,7; Vormonat: 668,6). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.
Experten gehen seit einiger Zeit davon aus, dass es eine Vielzahl von Fällen geben wird, die vom RKI nicht registriert werden – vor allem, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen haben. Nur positive PCR-Tests werden in die Statistik aufgenommen. Zudem können verspätete Anmeldungen oder Übertragungsprobleme einzelne Tageswerte verfälschen.
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Einbettung
Mehr als 66.000 Neuinfektionen
Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 66.003 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 92.009) und 117 Todesfälle (Vorwoche: 116) innerhalb eines Tages. Auch hier sind Datenabgleiche aufgrund von Testverhalten, verspäteten Anmeldungen oder Übertragungsproblemen nur eingeschränkt möglich.
Insgesamt schwankt die Zahl der erfassten Neuinfektionen und Todesfälle von Wochentag zu Wochentag stark, da viele Bundesländer diese insbesondere am Wochenende nicht an das RKI melden und ihre Fälle später in der Woche melden. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie 30.853.312 nachgewiesene Sars-CoV-2-Infektionen gezählt. Die tatsächliche Summe dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen unentdeckt bleiben.
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