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Ist Pico Neo 3 Link besser als Meta Quest 2?

Seit Anfang Juni ist die Beta-Version der VR-Brille Pico Neo 3 Link in Deutschland erhältlich. Der Preis beträgt 449 Euro mit 256 GB internem Programmspeicher. Ein Facebook-Konto ist ebenfalls nicht erforderlich. Damit ist das eigenständige Headset ein direkter Konkurrent zum bekannten Meta Quest 2 (ehemals Oculus Quest 2), das in Deutschland nicht offiziell erhältlich ist. War der Hersteller Pico Interactive aus Barcelona eher für den B2B-Einsatz gedacht, richten sie sich nun ganz klar an den Endverbraucher, um in der virtuellen Welt zu wetten.

Der Pico Neo 3 Link ist ein Konkurrent des Quest 2 auf dem Markt

Pico Interactive aus Barcelona ist einigen von Ihnen wahrscheinlich nicht fremd. Wenn Sie bereits mit den neuesten VR-Produkten vertraut sind, müssen Sie hier nicht weiterlesen. Wer den Namen nicht kennt und sich schon länger für Virtual Reality interessiert, ist hier genau richtig. Denn kürzlich hatte Mark Zuckerberg den Preis seiner sehr beliebten VR-Brille Meta Quest 2 um 100 US-Dollar erhöht. Das ist nach zweijährigem Bestehen recht ungewöhnlich. Aber lange Zeit wurde das Projekt durch die sprudelnden Werbeeinnahmen von Facebook, auch bekannt als Meta, finanziert. Damit ist jetzt mehr oder weniger Schluss. Wo Wettbewerb das Geschäft antreibt. Und genau das tut der 449 € teure Pico Neo 3 Link.

Dafür bekommt man aber ein deutlich besser ausgestattetes VR-Headset. Denn der Pico ist im Grunde baugleich mit dem Neo 3 Pro, der ab September 2021 für 599€ erhältlich ist. Nur mit Fokus auf Unternehmen, die PC-VR in ihre Arbeitsabläufe integrieren, um Designüberprüfungen, virtuelle Fertigung, standortbasierte Unterhaltung und mehr voranzutreiben. Der Pico Neo 3 Link hingegen hat einen klaren Fokus auf den Endverbraucher. Deutlich wird dies bei der ersten kabellosen Nutzung und der Anbindung an den Pico VR Store mit knapp 100 VR-Spielen im Vorfeld.

Mit Pico können Sie teures Zubehör sparen

Das Headset wird standardmäßig mit einem verbesserten feststellbaren Radständer geliefert, der für das Meta mit einem Elite-Gurt extra kostet. Ein DP-Link-Kabel (DisplayPort) mit einer Länge von 5 Metern ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Obwohl beide VR-Brillen vom Snapdragon XR2 Octa-Core Prozessor mit maximal 2,84 GHz und einer Adreno 650 GPU (Graphics Processing Unit) profitieren, verfügt die Pico Neo 3 Link über 6 GB LPDDR4X RAM und 256 GB UFS 3.0 Programmspeicher Tafel. Beim Quest 2 starten Sie mit 64 GB und haben noch die Wahl zwischen 128 (399 $) oder 256 GB (499 $). Der Arbeitsspeicher ist bei beiden Modellen gleich.

Auch beim Betriebssystem setzt Pico auf Android. Sie können wahrscheinlich sogar APK-Dateien per Sideload installieren. Beim Display hat die Pico-Brille aber noch einen weiteren Vorteil. Das 5,5-Zoll-LCD-Panel bietet eine 4K-Auflösung. Also 3664 x 1920 Pixel (1832 x 1920 für das Auge) bei 72, 90 oder 120 Hertz. Auch der größte Nachteil von Meta Quest 2 betrifft die Pico-Brille. Die Batterie. Mit Meta nur 3640 mAh und einem guten Spiel für 2 Stunden bietet Pico mit einer Kapazität von 5300 mAh Spielspaß für 3 Stunden.

Mit einem DP-Link-Kabel spielt die VR-Brille ihre Vorteile aus

Aber den wahren Schub spüren Sie bei einer kabelgebundenen Verbindung über das mitgelieferte optische Kabel mit einem leistungsstarken PC oder Laptop. Denn dann hast du direkten Zugriff auf den VR Steam Store und eine endlose Auswahl an VR-Spielen. Berichten zufolge soll die Bildqualität in Spielen wie Half-Life: Alyx besser sein als VR-Streaming über WiFi 6 und Quest 2. Wir haben bereits eine Testbench angefordert und werden entsprechend berichten. Natürlich im direkten Vergleich zu Quest 2.

[Quelle: Pressemitteilung]

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