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Gab es Hyperschall-Atombomber auf der Krim?

Wichtig für Putins Truppen

Explosion auf der Krim zerstörte Hyperschallbomber?

Mindestens zehn russische Kampfflugzeuge wurden durch die Explosionen auf der Krim zerstört. Es könnte aber auch Atombomber treffen. Die Fotos zeigen, dass sie sich auch dort befinden.

Explosionen haben am Dienstag die von Russland 2014 annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim erschüttert. Der russische Militärstützpunkt in Saki, wo Russland verschiedene Kampfflugzeuge stationiert hat, wurde getroffen.

Laut ukrainischen Quellen wurden bei dem Angriff mindestens zehn Flugzeuge zerstört. „Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Luftwaffenkontingent getroffen wurde“, sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenhauptquartiers, Juri Ignat, am Mittwoch.

Laut Ignat sind dort Kampfflugzeuge Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge Iljuschin Il-76 stationiert.

Flugzeuge können viele Bomben tragen

Die Sukhoi Su-30M spielt eine wichtige Rolle im Krieg Russlands gegen die Ukraine. Dort werden sie von der russischen Luftwaffe zum Schutz des Luftraums und gegen Bodenziele eingesetzt. Bis zum 19. April 2022 wurden laut der Dokumentationsplattform Oryx mindestens fünf Su-30 über der Ukraine abgeschossen oder gingen aus technischen Gründen verloren.

Russische Sukhoi Su-24 wurden im Ukraine-Krieg noch nicht gesichtet, aber ihr Einsatz kann nicht ausgeschlossen werden. Die Su-24 kann Atombomben tragen und abwerfen. Im Allgemeinen können Su-24 ein großes Arsenal an Bomben und Raketen tragen – von gelenkten und ungelenkten Raketen bis hin zu gelenkten und ungelenkten Bomben.

Gab es auch Hyperschallbomber, die Atomkraft im Feld transportieren konnten?

Ab 2018 hat Russland auch Tupolev Tu-22M atomgetriebene Überschallbomber auf der Krim. Obwohl es keine Berichte darüber gibt, dass diese Flugzeuge auf der Militärbasis Saki stationiert sind, zeigt Google Maps-Aufnahmen aus diesem Jahr Flugzeuge, die der Tu-22M sehr ähnlich sind.

Die neueste Version der Tupolev-Jäger, die Tu-22M3, kann sogar unter 100 Meter über dem Boden mit Geschwindigkeiten knapp unter der Schallgrenze fliegen. Insgesamt wurden 268 Tu-22M3 und ihre Varianten produziert. Die aktuelle Tu-22M3-Flotte besteht sowohl aus neu gebauten Flugzeugen als auch aus modernisierten Tu-22M2-Flugzeugen.

Nach ukrainischen Angaben wurden Tu-22M auch während der russischen Invasion in der Ukraine eingesetzt. Diese Jäger wurden also eingesetzt, um Mariupol zu bombardieren. Angriffe auf die Stadt wurden aus großer Höhe mit konventionellen Freifallbomben durchgeführt. (chs)