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Kindergärten in Österreich stehen kurz vor dem Kollaps

“gefälscht”

Natasha Taslimi von NeBÖ hält dies für Betrug. „Die Milliarde verteilt sich auf fünf Jahre. Das sind also 200 Millionen Euro pro Jahr. Die Grundschulbildung aber brauche jährlich eine Milliarde und das Land, um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und die Qualität zu steigern.Am schlimmsten ist die Situation in der Steiermark, wo bereits Kindergärten schließen mussten.

2021 gab Wien fast eine Milliarde Euro für private und kommunale Kindergärten aus, fast 1 Prozent des BIP. Das Personal der Sprachhilfe werde von 200 auf 500 aufgestockt, teilte das Büro des zuständigen Stadtrats Christoph Wiederker mit.

Mit einem 750-Millionen-Euro-Paket öffnet Niederösterreich auch Kindergärten für Zweijährige, reduziert Gruppen und schafft kostenlose Morgenbetreuung für Kinder unter drei Jahren.

Während die Politik mit Verbesserungen prahlt, spüren die Kindergärten die Auswirkungen noch nicht. Dies wird nicht nur von Pädagogen, sondern auch von unterstützenden Organisationen betont. Trotz des Anstiegs der Assistenzzahlen reicht die Personalquote „für ein chancengleiches und entwicklungsförderndes Umfeld nicht aus“, sagt Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolaus”. Es ist nicht der große Erfolg, für den es in den Medien gehalten wird. Kleinere Gruppen dringend erforderlich. „Von Mitarbeitern wissen wir, dass viele Kinder noch viel mehr Unterstützung in ihrer Entwicklung brauchen werden“, sagt er. Auch KIWI – Kinder in Wien sprechen von der aktuellen Personalsituation als „Herausforderung“. Seit Jahren muss man mit der sogenannten Toleranz operieren.

Nur die MA 10, Betreiber kommunaler Kindergärten, stellt die Situation etwas anders dar. Fachkräftemangel und Kindergartenarbeit seien „fordernd“, aber auch „bereichernd“.

Das muss nun auch die Imagekampagne der Stadt zeigen.