Aufgrund eines Warnstreiks fallen an diesem Montag alle Zugverbindungen in Österreich aus – sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr.
Gewerkschaften und ÖBB-Chef Andreas Matta machten sich gegenseitig für das Scheitern der Gespräche am Sonntag verantwortlich. Die ÖBB schreiben auf ihrer Website: „Der Zugverkehr muss österreichweit eingestellt werden. Wir bitten Sie, alternative Reisemöglichkeiten zu wählen. Aufgrund des ganztägigen Streiks kann es am Sonntagabend (27.11.2022) und am Dienstag zu einzelnen Zugausfällen kommen ( 29. November 2022) kommt.“
Sie wollen 12 % mehr Löhne
Die Mitarbeiter wollen 12 Prozent oder 400 Euro mehr Monatslohn. Bisher bot der Arbeitgeber 8,4 Prozent und kritisierte den Streik.
In österreichischen Städten wird mit Verkehrschaos gerechnet. Und die Schüler müssen diesen Montag nicht zur Schule gehen.
Der Wiener Schuldirektor schrieb auf Twitter: „Lehrkräfte, Schüler und Verwaltungspersonal der Wiener Schulen, die aufgrund des Streiks der Eisenbahnunternehmen am Montag, 28. November 2022, auf anderem Wege nicht zur Schule kommen können, entschuldigen sich wegen höherer Gewalt.“
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