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Pipeline Nord Stream 1: Michael Kretschmer fordert Reparatur

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer fordert die Reparatur von Nord Stream 1

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Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will die Reparatur der Gaspipeline Nord Stream 1.

© Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Deutschland solle die Möglichkeit erhalten, nach dem Krieg wieder Erdgas durch die Pipeline zu beziehen, sagte Kretschmer (CDU). Betreiber müssen sicherstellen, dass die Pipeline repariert werden kann.

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Dresden. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach sich erneut für die Instandsetzung der beschädigten Gaspipeline Nord Stream 1 als Voraussetzung für die künftige Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen aus.

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„Wenn die Schäden nicht behoben werden, ist Nord Stream 1 dauerhaft unbrauchbar“, warnte der CDU-Vizevorsitzende in den Zeitungen der Mediengruppe Funke (Samstag). Das restliche Rohr sollte zumindest gesichert werden. Betreiber müssen sicherstellen, dass die Pipeline repariert werden kann.

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„Die Frage des russischen Erdgases stellt sich nicht, solange der Krieg tobt“, sagte Kretschmer. Deutschland müsse aber “die Möglichkeit erhalten, das sehr teure Flüssiggas nicht nur nach Kriegsende zu nutzen”.

Es liegt im nationalen Interesse zu prüfen, aus welchem ​​Land günstigere Gasalternativen bezogen werden können. Ende September 2022 zerstörten mehrere Bombenanschläge drei der vier Stränge der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee.

Kretschmer gegen die langjährige Ablehnung von russischem Gas

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Wiederaufnahme der russischen Gaslieferungen nach Kriegsende angekündigt.

© Quelle: dpa

Angesichts der Auswirkungen auf die Wirtschaft vor allem im Osten fordert Kretschmer einen gesellschaftlichen Konsens zur Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten. „Steigende Energiepreise rauben Unternehmen bundesweit den Atem.“ Krisenintervention sei richtig, „aber wir werden ein Problem nicht mit vorschnellen Einzelmaßnahmen lösen.“ Man muss den Ursachen auf den Grund gehen. “Energie darf in einem Industrieland kein knappes Gut werden.”

RND/dpa