Germany

Teichmann in der 2. Runde, Huessler und Wawrinka scheiden aus

Teichmann fährt zuversichtlich fort

Huessler und Wawrinka gingen in fünf Sätzen unter

Freude und Leid für die Schweiz an den Australian Open. Während Jil Teichmann zuversichtlich ins Turnier startet, müssen sich Marc-Andrea Hüsler und Stan Wawrinka geschlagen geben.

Gesendet: 11:53 Uhr

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Aktualisiert: 14:24 Uhr

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Teichmann zieht souverän in die 2. Runde ein.

Drei des Schweizer Quintetts nehmen am Eröffnungstag der Australian Open teil. Aber nur einer bewältigt die erste Aufgabe erfolgreich.

Jil Teichmann (WTA 33) zeigt keine Probleme. Lediglich der Eröffnungssatz wird gegen die Britin Harriet Dart (WTA 96) bestritten. Allein das dauerte 72 Minuten, bevor es für den Schweizer ging. Dann legte Teichmann nach, nach 106 Minuten nutzte sie ihren ersten Matchball zum 7:5, 6:1. Wie im Vorjahr steht sie in der zweiten Runde. Und treffe dort auf Lin Zhu (WTA 87).

Pleite-Hattrick für Hüsler

Marc-Andrea Hüssler (ATP 51) packt als erster Schweizer seine Koffer. Er beißt Lokalmatador John Millman (ATP 140) bei. In einem langen Spiel unterlag er dem Australier nach über vier Stunden 7:6, 5:7, 7:6. 2:6, 3:6. Besonders bitter: Hüssler verlor auch bei seinem dritten Auftritt auf dem Hauptplatz eines Grand-Slam-Turniers das erste Match in fünf Sätzen.

Stan Wawrinka (ATP 139) ereilte das gleiche Schicksal wie Huessler. Gegen den Slowaken Alex Molkan (ATP 53) verlor er eine Partie, die er hätte gewinnen müssen, in vier Sätzen 7:6, 3:6, 6:1, 6:7, 4:6. Ein Römer darf nicht nur gegen seinen Gegner kämpfen. Offenbar macht auch sein Knie Probleme. Es muss wiederholt behandelt werden. Und vor allem kann er einen starken dritten Satz spielen.

Die Wut blieb beim Schläger

Am Ende ist alles wertlos. Im vierten Durchgang führt Wawrinka mit 5:4, ihm fehlen vier Punkte, die er bei eigenem Aufschlag hätte erringen können. Stattdessen kassierte er einen Durchbruch und musste sich wenig später im Tiebreak geschlagen geben.

Von dem Moment an, als er im vierten Satz eliminiert werden sollte, gewann Molchan an Fahrt und zeigte sein bestes Tennis. Bereits zu Beginn des fünften Satzes breakte er Wawrinka – zu viel für den dreimaligen Grand-Slam-Champion. Die Wut muss raus, er lässt sie im Schläger raus. Zuerst wirft es ihn zu Boden, dann bricht es über seinem Knie. Und bekommt eine Verwarnung vom Schiedsrichter.

Er beeindruckt seinen Gegner nicht, der unbeeindruckt weiterspielt. Insgesamt nahm er Wawrinka im fünften Satz dreimal den Aufschlag ab und ließ sich davon nicht überbieten, dass er selbst zweimal gebrochen wurde, einmal unmittelbar nach der Vergabe eines Matchballs.

Nach rund viereinhalb Stunden kann Molkan applaudieren, und Wawrinka, der sich zu sehr geirrt hat, muss sich geschlagen geben. Der Schweizer wartet noch immer auf seinen ersten Grand-Slam-Sieg seit den Australian Open 2020.

Und bei den Männern ist die Schweiz nach der Hinrunde nicht mehr vertreten. (Bier)

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Das erste Tennis-Highlight kommt in Melbourne: Hier geht es zu den Ergebnissen der Australian Open.

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