Dresden – Ministerpräsident Michael Kretschmer (47, CDU) hat wegen alarmierender Flüchtlingszahlen am Montag einen Krisengipfel in der Staatskanzlei einberufen.
2022 sind 60.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und 17.156 Asylbewerber aus anderen Ländern nach Sachsen gekommen – sie alle müssen untergebracht werden.
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Kretschmer: „Vernetzte Probleme können nur gelingen, wenn sie von Bürgerinnen und Bürgern getragen werden.“ Dank engagierter Lehrkräfte, z.B. B. mehr als 10.000 ukrainische Studierende studieren in Sachsen.
Bei den Gesprächen ging es auch um 14.654 Asylbewerber (12.024 mit Duldung) in Sachsen, die zur Ausreise gezwungen wurden und in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden sollten.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lädt zum Krisengipfel in die Staatskanzlei ein
Foto: Robert Michael/dpa
Stadttagspräsident Bert Wendsche (58, parteilos, Oberbürgermeister Radebeul): „Die Kommunen in Sachsen erreichen in diesem Quartal das Ende ihrer Unterbringungs- und Betreuungskapazitäten. Wir müssen über eine tolerierbare Grenze nachdenken. Wenn uns alles um die Ohren fliegt, haben wir nichts davon.”
Der Freistaat hat gestern eine neue Unterkunft in Chemnitz-Einsiedel eröffnet. In dem ehemaligen Ferienlager wurden die Familien von einheimischen afghanischen Arbeitern (41 Personen) untergebracht.
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