Germany

Tempolimit: „Das wird helfen“, sagt Stefan Weil – und will sich ein neues Auto kaufen

CO2-Reduktion in Deutschland

„Ein Tempolimit würde helfen“, sagt Stefan Weil

Stand: 08:54 | Lesezeit: 2 Minuten

Will sich dieses Jahr ein Elektroauto kaufen: SPD-Politiker Stephan Weil

Quelle: dpa/Sina Schuldt

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Der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil ist der Meinung, dass der Verkehrssektor einen größeren Beitrag zur CO₂-Reduktion leisten sollte. Er wiederholt seine Forderung nach einem Tempolimit von 130 – und kündigt an, sich bald ein neues Privatauto zu kaufen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil bekräftigte seine Forderung nach einem generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen. „Auf jeden Fall muss der Mobilitätssektor einen größeren Beitrag zur CO₂-Reduktion leisten. Ein Tempolimit würde helfen“, sagte der GSDP-Politiker, der sich zuvor für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde ausgesprochen hatte, der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Gleichzeitig kündigte der Regierungschef an, sich in diesem Jahr von seinem bisherigen Privatwagen – einem neun Jahre alten VW Golf mit Benzinmotor – trennen zu wollen. „Eigentlich wollte ich schon vor Corona auf ein Elektroauto umsteigen, aber ich habe es aufgrund der Pandemie und anderer Krisen einfach nicht geschafft. Das ist einer meiner Vorsätze für dieses Jahr: Ich kaufe mir ein neues Auto und das mit Elektroantrieb“, versicherte Weil.

Beruflich ist Weil in einer Hybrid-Limousine unterwegs. Ein Umstieg auf ein reines Elektroauto ist aufgrund der Laufleistung noch nicht möglich. Doch das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Dies ist nicht das erste Mal, dass sich Weil für ein Tempolimit ausspricht.

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Verkehrsverzögerungen

Der SPD-Politiker sagte im Januar 2020: „Ich bin dafür, jetzt, wo wir ja sagen, das Tempolimit ist eine gute Sache, und in ein paar Jahrzehnten werden wir die Diskussion beenden, eine Absenkung zu machen.“ Auch später mehrfach Weil forderte ein Tempolimit.

Obwohl er wiederholt betont hat, während der gesamten Legislaturperiode im Amt bleiben zu wollen, lässt der 64-Jährige seine Zukunft als niedersächsischer Parteivorsitzender offen. Auf die Frage, ob er beim Parteitag Ende Juni noch einmal kandidieren werde, sagte der Spitzenpolitiker: „Das ist weit weg. Wir reden intern darüber und entscheiden dann.“

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