Aktualisiert 19. Januar 2023, 17:49 Uhr
USA: Alec Baldwin nach tödlicher Schießerei wegen Totschlags angeklagt
Während der Dreharbeiten zum Film „Rust“ wurde ein Schuss aus einer Waffe abgefeuert, die der berühmte amerikanische Schauspieler in der Hand hielt. Ihm drohen nun bis zu 18 Monate Haft.
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Alec Baldwin (64) spielt im Western „Rust“ einen Räuber.
IMAGO/ZUMA Press
Kameramann Halina Hutchins wurde durch eine Kugel aus Baldwins Waffe getötet.
Getty Images für SAGindie
Nun drohen dem Schauspieler bis zu 18 Monate Haft.
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Hollywood-Star Alec Baldwin wurde wegen Totschlags angeklagt, weil er eine Kamerafrau erschossen hatte, während er einen Western drehte. Das teilte die zuständige Staatsanwältin Mary Carmack-Olthuis am Donnerstag im US-Bundesstaat New Mexico mit. Auch die Büchsenmacherin am Set, Hannah Gutierrez-Reid, wird wegen Totschlags angeklagt. Bei einem Schuldspruch drohen ihnen bis zu 18 Monate Haft.
Der Revolver war mit einer scharfen Kugel geladen
Baldwin erschoss am 21. Oktober 2021 versehentlich die 42-jährige Kamerafrau Halina Hutchins mit einer Requisitenpistole, als er den Low-Budget-Western Rust drehte. Der Revolver war offenbar versehentlich mit mindestens einer scharfen Kugel geladen. Der tödliche Unfall sorgte international für Schlagzeilen. Im Zusammenhang mit der Verletzung von Regisseur Joel Souza, der von der Kugel in die Schulter getroffen wurde, wurde keine Anklage erhoben.
Es wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt
Baldwin, der Hauptdarsteller und Produzent des Westerns, einigte sich letzten Oktober außergerichtlich in einer Zivilklage mit Hutchins Witwer. Das schützt den 64-Jährigen jedoch nicht vor strafrechtlichen Konsequenzen. Alec Baldwin bestritt nach dem Vorfall jegliches Fehlverhalten und bestand darauf, dass er während einer Probe lediglich Anweisungen befolgte.
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(AFP/bho)
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