Germany

Im Tiroler Zoo wurde die Vogelgrippe entdeckt

Aufgrund des europaweit gestiegenen Auftretens der Vogelgrippe gelten in Österreich seit dem 10. Jänner dieses Jahres Vorsorgemaßnahmen. „Wir beobachten die Situation sehr genau und wollen vor allem die Ausbreitung von Tierseuchen bei Geflügel verhindern“, erklärt der Landesveterinärdirektor.

Bisher wurde Tirol als „Erhöhtes Risikogebiet“ aber nicht als „stark erhöhtes Risiko“ für die Vogelgrippe eingestuft. Dies soll sich bald ändern. „Wir gehen davon aus, dass zusätzlich zu den aktuellen Maßnahmen bald österreichweit auch Betriebe mit mehr als 50 Geflügel eine Kastenpflicht haben werden“, sagt Landesveterinärdirektor Kösler.

Zusätzliche Forschung im Zoo

In dem betroffenen Tierpark leben insgesamt etwa 210 teils sehr seltene Vogelarten wie Flamingos und Pelikane, weitere Wasservogelarten, Hühnervögel, verschiedene Papageienarten, Greifvögel und Emus. Ein weiterer Pelikan starb am Mittwoch.

Für Einrichtungen wie Zoos und Tierparks sehen EU-weite Vogelgrippemaßnahmen vor, dass nach einer Risikobewertung bestimmte Tiere in der Population von der Keulungspflicht ausgenommen werden können. Dazu werden die Veterinärbehörden in den nächsten Tagen umfangreiche Probenahmen durchführen.