Der Beschluss, den zweiten Wahlgang in Forchtenstein anzufechten, war gefallen: er wurde abgelehnt. Alexander Rüdiger Knaak ist offiziell neuer Bürgermeister.
FORCHTENSTEIN. Auf der heutigen Sitzung der Landeswahlbehörden wurde der Einspruch gegen die Stichwahl bei der Wahl am 23. Oktober 2022 zurückgewiesen, damit ist Alexander Rüdiger Knaak (SPÖ), der die Stichwahl mit nur fünf Stimmen Vorsprung gewann, der Neue Bürgermeister.
“Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten und mit dem neuen Gemeinderat an den anstehenden Agenden zu arbeiten“, sagte Alexander Rüdiger Knaak zur Entscheidung der Landeswahlbehörde.
Mängel beim Zählen
Die zweite Runde bestritt Anfang November Josef Neusterer (ÖVP). Er kritisierte einige Missstände, die angeblich während der Volkszählung stattfanden. Sein Zweck war eine Nachzählung.
Ein weiterer Einspruch ist möglich
Die Wahl des Gemeinderats und des Bürgermeisters der Gemeinde Forchtenstein kann nun innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe der Landeswahlbehörde vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten werden. Anfechtungsberechtigt sind diejenigen Parteien, die fristgerecht Wahlvorschläge für die umstrittenen Wahlen im Gemeindewahlgremium der Gemeinde Forchtenstein eingereicht haben.
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