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Monkeypox: NRW verfolgt mögliche Kontakte – News

In NRW gibt es offenbar Hinweise auf einen möglichen Kontakt des Menschen mit dem Affenpockenvirus. Ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums sagte der dpa am Samstag, man werde dem Rat folgen.

„Die Situation wird genau beobachtet, und Ärzte und Gesundheitsbehörden wurden aufgefordert, wachsamer zu sein“, sagte der Ministeriumssprecher. Nach aktuellen Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird das Risiko für die Gesundheit der Allgemeinbevölkerung in Deutschland als gering eingeschätzt.

Am Freitag wurde der erste Fall von Affenpocken in Deutschland bestätigt

Am Freitag wurde erstmals ein Fall von Affenpocken in Deutschland bestätigt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte, ist ein 26-jähriger Mann aus Brasilien betroffen, der von Portugal über Spanien nach München gereist war. Seit rund einer Woche ist er in der bayerischen Landeshauptstadt, davor war er in Düsseldorf und Frankfurt am Main.

Dies ist der erste Fall von Affenpocken, der jemals in Deutschland gemeldet wurde; Laut RKI ist das Virus hierzulande noch nie nachgewiesen worden. Auch in Berlin wurden am Samstag zwei Fälle bestätigt. Der Patient in München leidet an einer milderen westafrikanischen der beiden bekannten Varianten des Virus. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Genoms des Erregers am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.