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Erstellt: 29.06.2022, 10:49 Uhr
Von: Patrick Mayer, Martina Liple
Trennung
Endlose Warteschlangen, Kofferchaos oder annullierte Flüge – jetzt müssen Fachkräfte aus dem Ausland helfen. Newsticker für Reisechaos.
- Chaos im Flugverkehr bewältigen: Die Task Force der Bundesregierung legt Pläne vor.
- Krisentelefon wegen Flugchaos: Flughafenchefs, Bundespolizei und andere Behörden wollen Rat.
- Rückkehr des Airbus A380? Die Deutsche Lufthansa reagiert eindeutig auf das Chaos am Flughafen.
- Diese Nachrichten über das Chaos am Flughafen in Deutschland werden regelmäßig aktualisiert.
Update 29. Juni, 10.26 Uhr: Arbeiter aus der Türkei müssen schnellstmöglich an deutschen Flughäfen eingesetzt werden. Das teilte die Bundesregierung am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zum Reisechaos an deutschen Flughäfen mit. Auf diese Weise müssen personelle Engpässe überwunden werden.
Chaos im Flugverkehr bewältigen: Die Task Force der Bundesregierung legt Pläne vor
„Wir gestatten Unternehmen den Einsatz von Hilfskräften aus dem Ausland, insbesondere aus der Türkei“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Pfizer (SPD) nach abgestimmten Regierungsvorschlägen am Mittwoch in Berlin. Gemeinsame Pläne von Verkehrsminister Walker Wissing (FDP), Innenministerin Nancy Pfizer (SPD) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) waren bereits am Wochenende ausgelaufen.
Rechnerausfall in der Deutschen Flugsicherung – Flugbetrieb vorübergehend eingeschränkt
Update vom 29. Juni, 9.26 Uhr: Und das! Technische Probleme in der deutschen Flugsicherung haben am frühen Mittwochmorgen den Flugverkehr über weite Teile Deutschlands vorübergehend eingeschränkt. Die Unterbrechung sei am Morgen aufgehoben worden, ab 9 Uhr solle der Normalbetrieb wieder möglich sein, sagte eine Sprecherin der Bundeseinrichtung. Grund für die Unterbrechung aus den frühen Morgenstunden ist ein Softwareproblem im Langen Control Center beim Einspielen eines Updates. Zwischenzeitlich konnte nur eingeschränkt geflogen werden. Das Problem lässt aufhorchen: Der Schweizer Luftraum war nach einem Computerabsturz am 15. Juni vorübergehend komplett gesperrt. Laut dem Schweizer Flugsicherungsdienst Skyline handelte es sich dabei um ein Hardwareproblem.
Update 28. Juni, 18.40 Uhr: Obwohl es bei der Lufthansa zu erheblichen Turbulenzen im Reiseverkehr kommt, will Tuifly laut Tui-Deutschland-Chef Stefan Baumert „trotz aller Herausforderungen durch Personalengpässe in der Branche […] die Ferien verliefen für die allermeisten reibungslos.“ Trotz des aktuellen Chaos am Flughafen liege die Reiselust „durchgehend über dem Niveau von 2019.“ Baumert äußerte sich „mehr als zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr ein Sommergeschäft sehen werden, das sich 2019 nähert.“ Kundenlinien. , aber die Zahl der Stornierungen oder Umbuchungen hat nicht wesentlich zugenommen. „Die wollen alle Urlaub machen“, sagt Baumert, der Kreta neben klassischen Mittelmeerdestinationen wie Mallorca und der Türkei für 2022 eine „Rekordsaison“ prognostiziert.
Weltflughafen-Chaos: Schließt Österreich die Armee ein? Die Debatte erreicht die Politik
Update 28. Juni, 18:00 Uhr: Auch in Österreich sind Passagiere der Austrian Arilines (AUA) inzwischen häufiger am Boden. Deshalb fordert die Tageszeitung Österreich, dass Bundeswehrsoldaten die Sommermannschaft unterstützen oder ersetzen. Während der Corona-Pandemie leistete das Militär oft Hilfe. Obwohl, wie OE24.de aus dem Verteidigungsministerium erfahren haben will, das Bundesheer selbst “noch nicht formell um Hilfe gerufen wurde”, haben sich österreichische Politiker bereits zu dieser Option geäußert.
Einsatz des Bundesheeres, bei dem, wie ein österreichischer Sprecher sagte, „auch rechtliche Fragen zu klären sind [gäbe]„Erfordert wochenlanges Training, nicht zuletzt, weil die AUA eine private Fluggesellschaft ist. Auch Alois Stöger, Verkehrssprecher der SPÖ, ist besorgt über diesen Umstand. “Solange die AUA in privater Hand ist, sollte das Militär nicht helfen.” Auch FPÖ-Menschenhandelssprecher Christian Hafenecker sprach sich gegen die Hilfe der Bundeswehr aus, als „ihren Auftrag […] Ein weiterer “.
Vielmehr sehen beide Politiker die Airline aufgrund schlechter Regierungsführung in ihrer aktuellen Misere. „Das Unternehmen verkauft Tickets, obwohl es keine Flüge anbieten kann“, sagte Stöger. „Wir brauchen eine Entschädigung für alle Passagiere, die nicht befördert wurden.“ Luftfahrt“.
Flughafen-Chaos: Auch der Flughafen London ist vom Ausnahmezustand betroffen
Update 28. Juni, 16.02 Uhr: Das Chaos am Flughafen ist derzeit nicht nur in Deutschland. Auch am Londoner größten Flughafen Heathrow melden Passagiere derzeit einen Ausnahmezustand, der bereits einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Passagiere berichteten unter anderem von Gepäck, das in Heathrow herumgestanden und übel gerochen haben soll.
Lufthansa-Chef macht bittere Urlaubsprognose und holt Mega-Airbus aus dem Ruhestand
Update 28. Juni, 9.25 Uhr: Lufthansa-Chef Carsten Spor rechnet nicht mit einem schnellen Ende des Flugchaos. Die Situation, die von Personalmangel, Teileknappheit und eingeschränktem Luftraum geprägt sei, werde sich “kurzfristig kaum verbessern”, sagte der Manager von Europas größter Airline in einem Brief an die Passagiere, berichtete die dpa. Nachrichtenagentur. Allein in Europa plant die Branche mehrere tausend neue Mitarbeiter. „Allerdings wird diese Kapazitätserweiterung im kommenden Winter nur stabilisierend wirken.“
Der Lufthansa-Chef entschuldigt sich
Spor entschuldigte sich im Namen des Unternehmens dafür, dass nach dem Zusammenbruch der Krone „der Start des komplexen Luftverkehrssystems von fast null auf jetzt wieder fast 90 Prozent“ nicht zur gewünschten Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Stabilität geführt habe. Der Manager räumte ein, dass der Lufthansa Group in einigen Bereichen auch Personal fehlte. Ab dem kommenden Sommer 2023 will der Konzern die großen A380-Flugzeuge einsetzen, die dann ausgemustert werden.
Der Airbus A380 ist laut Lufthansa das größte Passagierflugzeug der Welt: Er ist 73 Meter lang und 24 Meter hoch und bietet Platz für 509 Lufthansa-Passagiere. Acht Airbus A380-Flugzeuge bleiben Bestandteil der Lufthansa-Flotte. Die Giganten werden derzeit in Spanien und Frankreich in sogenannten „Tiefenspeichern“ langfristig geparkt.
Das Krisentelefonat ist wegen Chaos im Außendienst geplant
Update 28. Juni, 8.52 Uhr: Droht Flughafen-Chaos während der Sommerreisezeit? Geplant ist ein Krisentelefongespräch mit den Chefs der größten deutschen Flughäfen, der Bundespolizei und weiteren Behörden. Das gab die Bild am Dienstag bekannt. Die Zeitung zitierte einen Sicherheitsexperten mit den Worten, das derzeitige Chaos bei Flügen und Management sei ein “systemisches Versagen”. Deshalb finden am Mittwoch Verhandlungen über die Krise statt. Die Situation an den Flughäfen und der offensichtliche Personalmangel sind Thema.
Rückkehr des Airbus A380? Die Deutsche Lufthansa reagiert eindeutig auf das Chaos am Flughafen
Update 27. Juni, 22.10 Uhr: An vielen Flughäfen in Deutschland herrscht Chaos in den Check-in-Räumen. Denn: Airlines fehlt es an Personal. Die Folge sind lange Schlangen vor den Schaltern und genervte Passagiere. Und in der Hochsaison im warmen Sommeranfang, wenn selbst das heiße Wetter in Deutschland an einen Urlaub im Süden erinnert.
Die Reaktionen? Bundesverkehrsminister Walker Wissing (FDP) kündigte an diesem Montag eine zeitnahe Entscheidung zum Luftverkehr an. Und die Lufthansa leistet eindeutig Vorauszahlungen. Wie die Bild-Zeitung am Abend berichtete, wird die größte deutsche Fluggesellschaft den riesigen Airbus A380 wieder in ihre Flotte aufnehmen. Die Daten hinter dem Luftkoloss: Die Maschinen haben Platz für bis zu 509 Passagiere und können bis zu 14.816 Kilometer in einer Höhe von bis zu 13.100 Metern fliegen.
Laut Foto sollen die Riesen-Jumbos voraussichtlich ab Sommer 2023 wieder zum Einsatz kommen, nachdem sie im Herbst 2020 inmitten der Corona-Pandemie geschlossen worden waren. Damals brach der Flugverkehr mit Passagierflugzeugen wegen Corona-Maßnahmen dramatisch ein. Lufthansa habe noch 14 Airbus A380 langfristig in Frankreich und Spanien geparkt, heißt es in dem Bericht. Sechs Flugzeuge wurden verkauft, acht sind noch verfügbar.
In letzter Zeit haben einige Fluggesellschaften sogar Flüge gestrichen, weil sie nicht mehr genug Personal hatten. Vor dem Check-in kam es an Flughäfen zwischen Berlin, Frankfurt, Stuttgart und München zu erheblichen Warteschlangen und Verzögerungen bei Sicherheitskontrollen und der Abfertigung von Passagieren.
Sitzplatz für 509 Passagiere: Lufthansa Airbus A380, hier im Oktober 2015 beim Abflug von Frankfurt am Main. © Boris Rösler / dpa
Flugverkehrschaos bewältigen: Bundesverkehrsminister Walker Wissing kündigt Lösungen an
Update 27. Juni, 19.15 Uhr: Bundesverkehrsminister Walker Wissing (FDP) kündigt eine zeitnahe Lösung zur Bewältigung des Chaos im Luftverkehr an. Die Entscheidung liege vor, sagte der FDP-Politiker am Montag im Fernsehen der Welt. „Ich hoffe, dass wir jetzt in kurzer Zeit Fachkräfte aus dem Ausland mit Sicherheitsüberprüfungen ohne Sicherheitslücken hierher holen können, damit diese für die Bürgerinnen und Bürger sehr, sehr unbefriedigende Situation wieder entspannt werden kann.“
Deutsche Flughäfen und ihre Bodenabfertigungsdienstleister wollen tausende ausländische Arbeitskräfte direkt einstellen. IN…
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