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Schwere Zeiten in Deutschland: Es drohen wieder starke Gewitter – Panorama

Schwere Gewitter ziehen am Freitagnachmittag über Deutschland hinweg. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) waren sie zunächst betroffen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Prognosezentrale rechnet mit „teilweise sehr starken bis extremen Gewittern“. Später am Nachmittag und Abend muss die Front enden Mitteldeutschland und dann auch für Brandenburg Ich zeichne.

Schuld ist eine kleine Depression namens Emelinda, Umzug von den Benelux-Staaten an die polnische Grenze. Der DWD erwartet „gut organisierte und größere Gewitterkomplexe oder Gewitterhaufen“. Es kann zu starken Windböen bis hin zu Orkanböen kommen. Es kann kurzzeitig zu extremen Starkregen und heftigem Hagel kommen. Es hat auch “ein geringes Potenzial für einzelne Tornados”, wie Meteorologe Sebastian Altnau sagte.

„Das betrifft wie so oft nicht alle in diesen Regionen, aber wo es zu Gewittern kommt, werden sie heftig sein“, sagte der Meteorologe. Wo es einschlägt, drohen Blitze, abgebrochene Äste und umstürzende Bäume sowie örtliche Überschwemmungen. Abends und nachts sind in Süddeutschland Gewitter möglich.

Bürger sollten sich über Warnanwendungen wie „Nina“ und „DWD Warnwetter“ informieren.

Leute in Südwesten und Westen von Nordrhein-Westfalen sind die ersten im Land, die mit starken Gewittern und Stürmen rechnen. „Wir rechnen damit, dass es um die Mittagszeit an der Grenze losgeht“, sagte ein DWD-Sprecher in Essen. Die stärksten Regenfälle waren angesagt Nördliche Hälfte von NRW zu erwarten, bei stärkeren Windböen ist eher mit zu rechnen die südliche Hälfte des Landes sich anzupassen. Die Kriterien für den Sturm betreffen jedoch das ganze Land.

NRW-Innenminister Herbert Raul (CDU) rief die Bevölkerung zu besonderer Wachsamkeit bei Sturmwarnungen auf. „Bitte bleiben Sie zu Hause. Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien. Halten Sie insbesondere Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Betreten Sie nicht den Keller oder die unteren Stockwerke.“ Er rief die Bürger auf: „Nehmen Sie die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sehr ernst.“ Die Menschen müssen sich mit Warn-Apps wie Nina und DWD Warnwetter vertraut machen. Sie sollten auch auf Sirenenalarme sowie Funk- und Lautsprecherdurchsagen achten.

Am Freitagnachmittag ziehen die Gewitter weiter Ost, am Abend kann es im südlichen Teil des Landes zu mehreren starken Gewittern mit der Möglichkeit einer Verschlechterung des Wetters kommen, hauptsächlich aufgrund starker Regenfälle und Hagel. Die höchsten Temperaturen liegen am Freitag zwischen 20 Grad im Meer, 27 Grad in der Mitte und heißen 34 Grad am Oberrhein.

Alle Schulen im Landkreis Ahrweiler bleiben geschlossen

Angesichts der Wettervorhersage hat das Landesamt für Natur und Umwelt Nordrhein-Westfalen den Hochwasser-Informationsdienst aktiviert: Niederschläge können den Abfluss in den Gewässern des Landes beeinflussen. Eine konkrete Prognose ist noch nicht möglich. Lokale Überschwemmungen können in Gebieten auftreten, die von sintflutartigen Regenfällen betroffen sind.

in Bezirk Köln Die Schulen schließen am Freitag wegen des erwarteten schlechten Wetters früher. Der Unterricht endet um 11.30 Uhr, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schüler sicher nach Hause zurückkehren. Schulen gefördert durch Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz komplett geschlossen bleiben. Der Landkreis rief die Eltern zudem dazu auf, Tageskinder zu Hause zu betreuen. Besonderes Augenmerk sollte die Bevölkerung auf weitere Wettervorhersagen legen. Die Überschwemmungen im Art-Tal im Juli 2021 töteten 134 Menschen und zerstörten nach extrem starken Regenfällen Tausende von Häusern. Bis heute leben viele Menschen in alternativen Stadtteilen.

In der Nacht auf Freitag beruhigte sich das Wetter in Deutschland zunächst leicht. Die Schäden durch Gewitter am Donnerstag waren geringer als ursprünglich erwartet. Gegen Mitternacht hob der DWD bestehende Unwetterwarnungen auf. Die Nacht war meistens herein Franken noch vereinzelt, teilweise heftige Gewitter mit sintflutartigem Regen, kleinem Hagel und Windböen bis zu 80 Stundenkilometern.

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Feuerwehrleute pumpen Wasser aus einer von Starkregen überschwemmten Tiefgarage im Stadtteil Hamburg-Yendorf.

(Foto: Daniel Bockwoldt / dpa)

Die Stormy Front war zuvor nach Westdeutschland gezogen. An vielen Stellen verdunkelte sich plötzlich der Himmel. Lokal gab es heftige Regenfälle, Blitz und Donner. Auch im Norden fiel starker Regen. IN Duisburg Ein Mann wurde durch einen Blitz schwer verletzt Hamburg Eine überflutete Tiefgarage musste ausgepumpt werden. Auch in Baden-Württemberg Landkreis Ludwigsburg Die Feuerwehr musste Keller auspumpen und schlammbedeckte Straßen räumen.

Bereits am Donnerstagnachmittag gab es eine Sturmfront Nordrhein-Westfalen erreichte. Donnerzellen entstanden ursprünglich im südwestlichen Teil des Staates Aachenspäter auch rein Rheinland und weiter Ruhrgebiet wie in Münsterland und C Ostwestfalen. Ein halbes Dutzend umgestürzter Bäume wurde gefunden Niederrhein und C Münsterland berichtete, dass die Eisenbahnen blockiert waren. Aufgrund des Unwetters war der Bahnverkehr in die Nachbargebiete zeitweise unterbrochen Die Niederlande unterbrochen.

Am späten Donnerstagabend gaben die Bahnen bekannt, dass internationale Fernverkehrszüge dazwischen geschaltet werden Amsterdam, Köln und Frankfurt wieder uneingeschränkt unterwegs sein. Auf der Strecke dazwischen Köln und Wuppertal Für Freitag wurden Verspätungen und Ausfälle erwartet. Weite Strecken seien betroffen, teilte die Bahn am Morgen mit. Der Flughafen drin Düsseldorf stellte die Arbeit am Nachmittag aus Sicherheitsgründen für etwa 30 Minuten ein.

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Gewitter und Stürme sorgen in Teilen von Nordrhein-Westfalen für Verkehrsbehinderungen

(Foto: Marcel Cush / dpa-tmn)

Wenn ein Frachtschiff vom Blitz getroffen wird Duisburg eine Person wurde schwer verletzt. Ein Feuerwehrsprecher sagte, er sei vermutlich ein Angestellter des Schiffes. Ein Blitz schlug ins Deck ein. Nach ersten Erkenntnissen war auch ein Blitzeinschlag die Ursache für den Dachbrand Unterfränkisch Zellingen bei Würzburg verantwortlich. Die im Haus lebende Familie konnte das Gebäude während des starken Gewitters in der Nacht zum Donnerstag rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt, es entstand ein Schaden von rund 250.000 Euro.

IN Trier Ein Mann wurde leicht verletzt, nachdem er mit seinem Auto durch einen umgestürzten Baum gefahren war, teilte die Polizei mit. Auf der Autobahn des 1. Jahrhunderts Illingen im Saarland Der Fahrer eines Autos wurde bei einem Unfall leicht verletzt – es gab Aquaplaning auf der Straße.

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In Krefeld fällt starker Regen und beeinträchtigt auch den Verkehr.

(Foto: Alexander Forstreuter / dpa)

Auch im Norden gab es starke Stürme. Gewitter und Sturmböen tobten Niedersachsen Hunderte von Feuerwehreinsätzen. Mehrere Gebäude wurden schwer beschädigt. Insgesamt gab es während des Sturms etwa 270 Einsätze innerhalb weniger Stunden. Viele Bäume fielen um, die Keller waren voll. IN Hamburg Die Feuerwehr sei zwischen 18 und 21.30 Uhr 34 Mal im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher. Es waren meist überflutete Keller und abgebrochene Äste, einige Straßen standen auch unter Wasser. IN Lübeck Die Feuerwehr registrierte innerhalb von zwei Stunden 20 Anrufe. Ein Blitzeinschlag verursachte einen Brand in der Decke.

So stellt sich die Situation mit dem Unwetter dar: In der Nacht auf Samstag sollen die Gewitter nach Osten ziehen, von Westen her beruhigt sich die Lage. „Nur an und südlich der Donau über längere Zeit teilweise starke Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen von etwa 25 Litern pro Quadratmeter und Stunde“, heißt es in der Prognose.

Dann soll es nicht mehr so ​​warm werden wie früher – mit Höchsttemperaturen entlang der Küste zwischen 14 und 18 Grad, sonst 20 bis 25 Grad, am Oberrhein bis 27 Grad.