Die Eröffnung wird live übertragen
Der ORF Vorarlberg überträgt die „Eröffnung der Bregenzer Festspiele“ am 20. Juli um 10.15 Uhr live auf ORF 2 und 3sat sowie live auf vorarlberg.ORF.at.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird das Festival am Vormittag offiziell eröffnen. Als nächstes steht die Front Yard Reception an, die dieses Jahr erstmals seit 2019 wieder stattfinden wird.
Zur Eröffnung waren 1800 Gäste geladen
Rund 1.800 Gäste sind am Mittwoch zur Eröffnung im Festspielhaus geladen. Puppenspieler Nikolaus Habyan führt durch das Programm. Die Wiener Symphoniker treten unter der Leitung von Hausdirigent Enrique Mazzola auf. Auf Wunsch von Van der Bellen werde am Ende die Europahymne „Ode an die Freude“ aufgeführt, um die Einheit Europas zu betonen, teilte das Festival mit. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), der laut „Vorarlberger Nachrichten“ seine Teilnahme an der Eröffnung der Bregenzer und Salzburger Festspiele abgesagt hat, wird nicht dabei sein. Die Bekämpfung der Inflation hat Priorität.
Zur Eröffnung werden viele Promis erwartet
Wallner und Kogler fehlen krankheitsbedingt
Infolge seiner Coronavirus-Infektion wird Vizekanzler und Kulturminister Werner Kögler (Grüne) den Spaß vermissen. Eigentlich war er als Redner konzipiert. Auch Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) wird krankheitsbedingt nicht dabei sein. Aber auch die Landes- und Gemeindepolitik Vorarlbergs ist stark vertreten, angeführt von Landeshauptfrau Barbara Schöby-Fink und Landtagspräsident Harald Sonderregger (beide ÖVP). Mit Christopher Drexler und Hermann Schützenhöfer (beide ÖVP) stoßen die neuen und alten Landeshauptleute der Steiermark dazu.
„Madame Butterfly“ am Abend auf der Seebühne
Am Abend ist die Uraufführung von Giacomo Puccinis Oper „Madame Butterfly“ auf der Seebühne. Erstmals wird diese „japanische Tragödie“, wie der Komponist sie nannte, als Seebühneninszenierung gezeigt.
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Regisseur Andreas Homocki reizt „diese Grenzerfahrung“. Dennoch ist Madame Butterfly ein filigranes Kammerspiel, das ganz auf Emotion setzt. Diese mit den Mitteln des Theaters auf der Riesenbühne einzusetzen, ist ein Wagnis – mehr dazu in Madame Butterfly: Hoffnung und Sehnsucht am Bodensee (vorarlberg.ORF.at).
“Sibirien” wird drinnen gezeigt
Am Donnerstag feiert die Hausoper „Sibirien“ Premiere. Das Stück, das 1903 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde, wird am 21. Juli aufgeführt und dreimal aufgeführt.
Für die Inszenierung der Oper in Bregenz zeichnet der in Moskau geborene Regisseur Vasily Barkhatov verantwortlich. Er führt eine vierte Figur in die Geschichte ein, die sich auf die Kurtisane Stefana konzentriert. Eine ältere Frau, die als Kind von Russland nach Italien ausgewandert ist, begibt sich in den 1990er Jahren auf eine Reise in ihre Heimat, auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und dem Grab ihrer Eltern. Die Ereignisse, die sie in ein ehemaliges Gefangenenlager führten, rekonstruiere sie wie eine Archäologin, sagt Barkhatov – mehr dazu im Festival, das „Sibirien“ ins Haus bringt (vorarlberg.ORF.at).
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Insgesamt strahlt Bregenz in diesem Jahr Optimismus aus – das gilt auch für den kaufmännischen Leiter Michael Diem, der ein Jahresbudget von rund 27 Millionen Euro verantwortet: Allein für das Seespiel wurden 189.000 Tickets ausgegeben. Zu 95 Prozent ausverkauft, es gibt noch Tickets für August. House Opera ist zu 75 Prozent ausverkauft. Auch Festspielpräsident Hans-Peter Metzler erwartet eine tolle Saison mit bestem Wetter.
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