Das geht aus dem Bericht über die Leistungen des Bundesluftfahrtdienstes (LTDB) hervor, den der Bundesrat am Mittwoch berücksichtigt hat. Im von der Pandemie geprägten Vorjahr waren es nur 463 Stunden.
Die meisten Flugstunden leisteten LTDB-Flugzeuge und Helikopter mit Außenminister Ignacio Cassis an Bord, nämlich gut 156. Darauf folgte Wirtschaftsminister Guy Parmelin, der 2021 Bundespräsident war, mit 108 Flugstunden, und auf Platz drei landete Finanzminister Welly Maurer mit knapp 60 Stunden.
Zumindest der Kampfjet-Experte Amherd fliegt
Gesundheitsminister Alain Bersett und Justizministerin Karin Keller-Sutter erreichten rund 43 Uhr. Umweltministerin Simonetta Somaruga belegte mit rund 22 Flugstunden den vorletzten Platz im Ranking. Verteidigungsministerin Viola Amherd sagte, es habe mindestens elf Flüge gegeben.
Zu den obersten Departementen gehören das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und das Departement für Finanzen (EFD). Die parlamentarischen Dienstleistungen schließlich dauerten fast 103 Flugstunden.
Die Zahl der Flugstunden ist im Vergleich zum ersten Jahr der Krone um gut 60 Prozent gestiegen – auch wenn die Reise im vergangenen Jahr wegen Covid-19 nur eingeschränkt möglich war.
LTDB ist eine militärische Formation der Air Force. Es kann von der Landesregierung, Ministerien, Bundesbehörden und dem Militär genutzt werden. Der Bundesrat begründet die Nutzung des Dienstes mit einem hohen Sicherheitsstandard, kurzfristiger Verfügbarkeit, Repräsentationswirkung und Diskretion.
Die CO2-Emissionen von LTDB-Flügen werden laut Bundesrat vollständig durch Zertifikate kompensiert. Außerdem soll ab dem nächsten Jahr dem fossilen Kraftstoff für Maschinen Biokraftstoff beigemischt werden. (SDA)
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