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Am Freitag soll endlich klar sein, ob es sich bei der in der Donau bei Steyreg gefundenen Leiche um den vermissten 42-jährigen Mann aus Naternbach handelt. Menschen, die einen Angehörigen vermissen, können sich an ihren eigenen Verein wenden.
27.01.2023 06:30 Uhr
Ab heute, 6.30 Uhr online
Der Verein „Austria Finds You“ wurde 2015 gegründet. Angehörige, die dort Hilfe suchen, müssen sich abmelden. Anschließend wird ein Vermisstenprofil erstellt und veröffentlicht, so Vorsitzender Christian Mader, Beamter beim Bundeskriminalamt. In den 1990er Jahren war er in Wien für Vermisste zuständig.
Rechtsbeistand
Die Pflege von Angehörigen ist nicht nur in Form von Gesprächen und Medienarbeit wichtig, sondern auch in rechtlicher Hinsicht. „Das heißt: Was machst du, wenn jemand vermisst wird? Wer zahlt also die Rechnungen? Wer ist für den Besitz verantwortlich?“, sagte Mader. Beispielsweise ist es möglich, dass das Gericht einen Abwesenheitskoordinator bestellt.
30 offene Fälle in Oberösterreich
Laut Polizeisprecherin Simone Mayr-Kirchberger werden in Oberösterreich jährlich durchschnittlich 3.000 Personen vermisst. Bisher wurden 30 Fälle gefunden, und diese Fälle werden noch untersucht. Unter Jugendlichen gebe es viele Vermisstenfälle, sagt Christian Mader. Aber sie gehen normalerweise gut aus. Bei älteren Menschen sehe man eine Zunahme vermisster Menschen mit Demenz, sagte Mader. Es ist wichtig, schnell zu reagieren, wenn jemand vermisst wird, und zum Beispiel Suchmeldungen in sozialen Medien zu posten.
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